Die Expedition wird auf der Suche nach Schätzen vom Basislager aus geleitet. Führt eure Gruppe mit den richtigen Wörtern durch den Dschungel und weicht den möglichen Gefahren aus. Landmarks ist ein Kombinationsspiel, das mit Assoziationen arbeitet.

Der Spielplan aus Stoff kommt auf den Tisch. Jemand übernimmt die Rolle von Montana Bones, die die Schatzsucher auf ihrer Expedition führt. Übersichtstafel und 7 leere Plättchen kommen ebenfalls auf den Tisch. Montana erhält einen Stift, mit dem sie Hinweise geben kann. Dazu nimmt sie ganz geheim eine Landkarte und wählt den Schwierigkeitsgrad. Auf drei Plättchen aus dem Vorrat schreibt Montana die drei Startbegriffe, die unten auf der Landkarte stehen. Die Begriffe erhalten einen vorgegebenen Platz auf dem Spielplan und sind der Ausgangspunkt der Expedition.
Und so wird gespielt:
Das Grundspiel ist kooperativ. Eine Expedition dauert so lange, bis man sie korrekt abschliesst oder sie verliert. Montana versucht, mit ihren Hinweisen die Expedition zu lenken. Auf dem richtigen Pfad findet man Schätze und am Ende das Basislager. Wer falsch abbiegt, begegnet Gefahren. Das versucht man natürlich zu vermeiden.
So nimmt Montana ein erstes Plättchen der Expedition und notiert einen Begriff darauf, der zu einem bereits ausliegenden Begriff passt. Zur Erinnerung: Montana hat die Landkarte und kennt die guten und schlechten Gebiete des Dschungels.

Die Expedition übernimmt das Plättchen, ordnet den Begriff passend ein und legt ihn an ein ausliegendes Plättchen an. Tipps und Hinweise sind in dieser Phase natürlich nicht zugelassen.
Montana überprüft die von der Expedition gewählte Stelle. Was wurde entdeckt? Mindestens einen Schatz muss die Expedition auf ihrem Weg finden, um erfolgreich zu sein. Die Wassermenge bestimmt die Anzahl der Plättchen, die Montana zum Beschreiben zur Verfügung hat. An einer Quelle kann man den Vorrat auffüllen.
Bei einer Falle verliert man dauerhaft ein Plättchen aus der Wasserreserve. Fängt die Expedition den Fluch ein, muss sie auch noch ein Amulett auf ihrem Weg finden, um den Fluch wieder loszuwerden. Und schliesslich muss man das Basislager erreichen. Es lauern zahlreiche Überraschungen auf dem Weg.
Erreicht die Expedition mit einem Schatz, aber ohne Fluch, das Basislager, gewinnt die Gruppe gemeinsam das Spiel. Je mehr Schätze man entdeckt, desto besser ist das Resultat.

Im kompetitiven Modus treten zwei Teams gegeneinander an. Basislager, Quellen und Fallen fallen weg. Jedes Team versucht seine eigenen oder neutrale Schätze zu finden. Wer ohne Fluch zuerst vier Schätze findet, gewinnt.
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Fazit zu Landmarks
Landmarks ist ein astreines Assoziationsspiel. Mit passenden Wörtern versucht Expeditionsleiterin Montana den Weg zu weisen und die Gruppe nicht in die Irre oder in Gefahren zu führen. So ein Spiel weckt natürlich direkt Assoziationen zum bekannten Codenames, auch wenn der Weg hier beim Kombinieren direkter ist. Mit einer kleinen Wortgruppe startet man ins Spiel, danach hängt erst einmal sehr viel von Montana ab. Es ist nicht immer einfach, ein passendes Wort zu finden, besonders wenn das neue Plättchen zwingend an zwei Begriffe angelegt werden soll. Und schliesslich muss man auch noch Schätze sammeln, Flüche besiegen und sich um den Wasservorrat kümmern.
Das Diskutieren der Begriffe und deren Platzierung erzeugt Spannung. Versteht die Gruppe die Gedankengänge von Montana? Daher darf die Spielgruppe ruhig grösser sein, wenn man sich auf den Wörterpfad wagt. Mit ganz grossen Gruppen ist auch die kompetitive Version eine Alternative, wenn man zwei Teams bilden kann. Ich würde dieses geführte Assoziationsspiel zwar nicht jeder Spielgruppe empfehlen. In einer passenden Runde zündet es aber richtig gut.
Fakten zu Landmarks
Autoren: Danilo Valente, Rodrigo Rego
Illustrationen: Aeron Ng
Verlag: Pegasus Spiele
Spielerzahl: 2 – 10 Personen
Spieldauer: 15 – 25 Minuten
Altersangabe: ab 10 Jahren
Benötigt: Viele Dinos in Reihen
Wiederspielreiz: gross
Geeignet für 2 Spieler: ok
Beste Spielerzahl: ab 3 Personen
Richtet sich an: Familie




