Vor allem auf Social Media feierte das Spiel Impostor grosse Erfolge. Nun lässt sich die Suche nach dem Hochstapler auch zu Hause ganz bequem spielen. Dabei sollte man sich bloss nicht in die Karten blicken lassen. Wer blufft am besten?

4 Personen müssen es bei diesem Wortspiel sein. Bloss nicht auffallen, lautet das Motto des Hochstaplers. Denn immer eine Person hat keine Ahnung, um welchen Begriff es sich aktuell dreht. Doch das kann man gekonnt überspielen. Alle erhalten eine Karte mit derselben Spielnummer. Dort findet man Wörter für insgesamt 6 Partien. Erst dreht sich alles um das Wort auf Position 1. Bei 3 Personen steht das richtige Wort. Bei Person Nummer 4 steht dort nur Impostor. Als kleine Hilfe gibt es aber ein Hilfswort für einen gezielt eingesetzten Bluff.
Und so wird gespielt:
Das Spielprinzip basiert auf einem einfachen Grundsatz. Der Hochstapler will nicht auffliegen, die restlichen Personen wollen den Hochstapler auffliegen lassen – alle gegen einen. So lesen sich alle den Begriff (oder das Hilfswort) der ersten Partie durch. Es folgen nun gleich drei Runden, in denen alle der Reihe nach eine Assoziation nennen, die zum Wort der Runde passt. Die Startperson ist mit einem S auf der Karte markiert.

Der Hochstapler hat keine Ahnung. Mit dem Hilfswort und dem Anhören der Begriffe der Mitspielenden kann er aber antizipieren. Erkennt er einen Zusammenhang? Das Hilfswort darf er in einer der Runden nennen, in den zwei weiteren Runden muss er aber gut bluffen und geschickt auf eigene Wörter ausweichen.
Nach drei Runden und 12 Wörtern ist Schluss. Nun entscheiden sich alle, wer der Impostor der aktuellen Runde war. Wer fand nicht die passenden Wörter? Natürlich gibt es Punkte dafür. Wer den Hochstapler entlarvt hat, bekommt einen Punkt. Beschuldigt jemand eine falsche Person, erhält der Hochstapler einen Punkt. Nennt der Hochstapler schliesslich noch den korrekten Begriff der Runde, holt er sich weitere Punkte.
Mit 5 oder 6 Spielenden gibt es zwei Beobachtende, die Punkte erhalten, wenn sie den Impostor richtig erraten und den korrekten Begriff der Runde nennen.
Monatlich den brettspielblog.ch – Newsletter erhalten
Spielend auf dem Laufenden sein. Regelmässige Informationen erhalten. Nichts verpassen. Kurz, knackig und spielend einfach…
Fazit zu Impostor
Wenn ein Social Media-Trend auf den Spieltisch überschwappt, erhält er schon viel Vorschusslorbeeren. Tatsächlich muss man den Spielablauf nicht sehr lange erklären in den Spielrunden, weil man schon irgendwoher davon gehört hat. Danach sucht man in jeder Spielrunde nach dem Hochstapler, der die anderen mit viel Wortwitz clever zu täuschen versucht. Mit dem Hilfswort besitzt man eine einmalige Möglichkeit, sich noch ein paar Begriffe anzuhören, bevor man ebenfalls einen Begriff einwerfen muss. Ist man aber der Unwissende in der Runde der Wissenden, erzeugt das immer einen ganz speziellen Nervenkitzel. Genau davon lebt das kleine Kartenspiel. Alles, bloss nicht auffliegen.
Natürlich könnte man das mit irgendwelchen Begriffen selber durchführen. Hier hat man aber alles pfannenfertig vorliegen. Alles ist eingeteilt, die Rollen verteilt, Hilfswörter gesetzt. Über 150 Rätsel erwarten die Spielrunde, die sich übrigens am besten aus genau 4 Personen zusammensetzt. Es ist einfach am schönsten, wenn alle immer aktiv direkt dabei sind. Dann hat man mit diesem kleinen Bluffspiel ganz viel Spass.
Fakten zu Impostor
Autor: keine Angaben
Illustrationen: keine Angaben
Verlag: Anzen
Spielerzahl: 4 – 6 Personen
Spieldauer: 10 Minuten
Altersangabe: ab 12 Jahren
Benötigt: Viel Bluff in wenigen Worten
Wiederspielreiz: gross
Geeignet für 2 Spieler: kein 2er-Spiel
Beste Spielerzahl: 4 Personen
Richtet sich an: Familie




