Plush-o-mat – Spielkritik

Wir kennen alle die Automaten, bei denen ein Greifarm nach mehr oder weniger nützlichem Zeugs grapscht. Bei Plush-o-mat versuchen wir unser Glück bei flauschigen Monstern. Ob unsere Sammlung am Ende etwas wert ist, wird sich zeigen.

Plush-o-mat

Die 45 Monsterkarten verteilt man in einem 6×7 – Raster offen auf dem Tisch. Drei Karten bleiben in jedem Durchgang draussen. Alle nehmen sich eine Monstertafel, um dort die Punkte der eigenen Sammlung zu notieren. In den 5 Reihen der Monsterfarben setzt man einen Punktemarker an den Start der Reihe. Eine Partie geht über zwei Runden.

Und so wird gespielt:

Abwechselnd geht es auf Monsterfang. Wer am Zug ist, nimmt 1, 2 oder 3 aneinander liegende Monsterkarten vom Tisch in seine Sammlung. Das kann an einer beliebigen Stelle im Raster erfolgen. Es ist nicht erlaubt, Lücken zu überspringen oder abzubiegen. Die eigene Sammlung führt man sofort auf der eigenen Monstertafel nach. Für die entsprechende Monsterfarbe stellt man den Punktemarker eine Position weiter nach vorn.

Plush-o-mat

So lichten sich die Reihen im Raster, Karten verschwinden und hinterlassen Lücken. Das schränkt die Möglichkeiten immer weiter ein. Unter all den Monstern befinden sich bis zu vier Monsterschreck-Karten. Sie machen, was ihr Name vorhersagt. Den Monsterschreck gibt man einer Person weiter, die sofort ein Monster verliert. Natürlich bestimmt der Monsterschreck, welche Farbe es sein soll.

Das Entscheidende bei Plush-o-mat ist allerdings die Art der eigenen Sammlung. Die Punktevergabe erfolgt nämlich nicht gleichmässig aufsteigend. Das ist nur bei den orangen Monstern der Fall. Die türkisen wechseln mit jedem neuen Monster von negativen zu positiven Punktzahlen, rosa Monster wandern gegen Null. Dadurch überlegt man sich gut, wie viele Monster man in einem Spielzug aus dem Automaten holen will.

Plush-o-mat

Sind alle Monsterkarten vom Tisch, endet eine Runde. Es folgt eine zweite mit einer neuen Kartenauslage. Die Punktemarker bleiben auf ihren Positionen stehen, es wird fleissig weitergezählt. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt.


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Fazit zu Plush-o-mat

Bei diesen Greifer-Automaten ist das Geld meist schnell weg und die Ausbeute ist klein. Dagegen spielt sich Plush-o-mat ohne grosses Risiko. Man sammelt seine Monster Runde für Runde ein und bewegt die Punktemarker voran. Die Punkteleiste sollte man allerdings vorgängig gut studieren. Mehr Monster zu besitzen, bedeutet nicht, mehr Punkte zu erhalten. Zumindest nicht bei allen Monsterfarben. Und so lohnt es sich hin und wieder, nicht zu viele Monster zu holen, da man sich farblich in die Minuspunkte sammelt. Zu verkopft darf man das Spiel aber nicht angehen. Schliesslich sammelt man die Monster zufällig ein und kann nur hin und wieder Prioritäten setzen. Über die Anzahl steuert man das Sammelrisiko ein wenig. Plush-o-mat ist einfach zu spielen und besitzt einen grösseren Glücksfaktor.


Fakten zu Plush-o-mat

Autor: Olivier Mahy
Illustrationen: Benjamin Petzold
Verlag: HABA

Spielerzahl: 2 – 4 Personen
Spieldauer: 20 Minuten
Altersangabe: ab 6 Jahren
Benötigt: Punkte für Monster
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 – 4 Personen
Richtet sich an: Familie

gutes Spiel

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