Spur des Geldes – Spielkritik

Ein Portemonnaie ist der einzige Hinweis, der uns beim Aufklären eines Mordes helfen soll. Daher nutzen wir im Fall Spur des Geldes den gesamten Inhalt und das Online-Ermittlungsportal, um investigativ tätig zu werden.

Spur des Geldes

Ziemlich minimalistisch geht es auf den ersten Blick zu und her bei diesem Krimispiel. Ein Portemonnaie, nicht gerade üppig gefüllt, ist der einzige Hinweise zum Fall. Natürlich ist da noch die Leiche, doch die wurde bereits obduziert. Und so hoffen wir auf das Online-Ermittlungsportals, kurz OEP. Nach dem Scannen des QR-Codes sind wir drin. Wer den Fall lösen will, muss zwingend ein Gerät mit Internetzugang haben. Bei mehreren Personen können alle auf das Portal zugreifen.

Und so wird gespielt:

Da das Verbrechen in Chicago geschehen ist, erhalten wir gnädigerweise auch noch eine Karte der Stadt für die Ermittlungen. Und logisch – zuerst plündern wir das Portemonnaie und suchen nach hilfreichen Inhalten. Nach ersten Überlegungen widmen wir uns dem OEP. Dort erhalten wir alle Informationen, die wir benötigen. Das Ermitteln an einem Smartphone, einem Tablet oder einem Laptop ist wichtiger Bestandteil des Spiels.

Spur des Geldes

Wichtigster Menü-Punkt ist wohl „Fragen zum Fall“. Dort erhält man eine aktuelle Frage zu den Ermittlungen und damit zugleich einen roten Faden durch das Spiel. Mit den Fragen weiss man, in welcher Richtung man Informationen zusammentragen muss. Beantwortet man eine Frage richtig, erhält man meist neue Dokumente: Personendossiers, Verhöre, Gutachten etc. Damit hat man für die nächsten Fragen wieder wichtige Infos in der Hand.

Das OEP enthält auch Apps, mit denen man mit der Bank kommuniziert oder via Messenger Daten sammelt. Und natürlich gibt es auch einen Rettungsanker, mit dem man sich Tipps oder auch die Lösung erhält, wenn mal alle Stricke reissen.

Spur des Geldes

Es gibt auf jeden Fall einiges zu tun, denn die Ermittlungen sind relativ offen. Man sucht und sammelt und kombiniert – auch mit mehreren Personen am Spieltisch. Nach und nach kommt mehr Licht in den Fall, bis am Ende hoffentlich die Lösung auf dem Tisch liegt.


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Fazit zu Spur des Geldes

Krimirätsel findet man nun ja schon einige auf dem Markt. Spur des Geldes macht falltechnisch nicht viel neu. Man ermittelt nach dem Fund einer Leiche und hält ein Portemonnaie in den Händen. Damit hat man erstmal einige Anhaltspunkte, doch viel mehr läuft im Online-Ermittlungsportal ab. Dort erhält man weitere Dokumente und nach und nach Infos über beteiligte Personen. Das habe ich so bei einem Krimirätsel bisher noch nicht gesehen. Alles hat online reibungslos funktioniert, auch mit mehreren Ermittlern. Rein online läuft das Rätsel dadurch aber nicht ab. Es benötigt auch eine gute Kommunikation, den Austausch von Informationen und eine koordinierte Suche nach Indizien. Das macht in diesem Spiel absolut Spass. Schon nach kurzer Zeit hat das Ermittlungsfieber alle gepackt. Zeitdruck kennt man in diesem Spiel nicht, man kann eine Partie auch unterbrechen. Der Fall lässt sich leider nur einmalig lösen, das Spielmaterial kann man danach aber weitergeben.


Fakten zu Spur des Geldes

Autor: Professor Puzzle
Illustrationen: Professor Puzzle
Verlag: moses.

Spielerzahl: 1 – 4 Personen
Spieldauer: 90 Minuten
Altersangabe: ab 14 Jahren
Benötigt: Korrekte Ermittlungen
Wiederspielreiz: sehr gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 1 – 4 Personen
Richtet sich an: Familie

sehr gutes Spiel

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