Mega Monster Meals – Spielkritik

Sie sind klein, bunt und ihre Augenzahl unterscheidet sich bei jedem Exemplar. Aber vor allem sind sie hungrig. Bei Mega Monster Meals sucht man ständig nach dem nächsten Happen, um die grossen Mäuler der kleinen Kreaturen zu stopfen.

Mega Monster Meals

Um die Mampfpunkte der Monster zu zählen, muss man vor der ersten Partie einen Schnitt in die Monstermäuler machen. Dort schiebt man die Zählkarte durch und notiert ab sofort, wie viel die eigenen Monster essen. Die Kreaturen findet man auf Monsterkarten mit den Werten von 1 bis 10. Monsterkarten verteilt man, gut gemischt, gleichmässig an alle. Zudem erhalten alle ein kleines Vögelchen für den Start.

Und so wird gespielt:

Im Laufe der Partie versucht man, seine Monster bestmöglich zu füttern. Dazu gibt es ein klares Mampf-Gesetz: Höhere Zahlen fressen kleinere. Ist man am Zug, wählt man eine seiner Monsterkarten aus und legt sie vor jemanden hin. Mit dieser Monster-Attacke macht man eine Ansage. Ein Monster mit der 5 liegt aus und fordert von der anderen Person alle Monster zum Frass, die eine Zahl tiefer sind.

Mega Monster Meals

Die angesprochene Person muss sämtliche Monster mit dem Wert 4 herauslegen. Alle Karten, die 5 und alle 4er, legt man in der Mitte auf den Tisch. So behält man den Überblick. Da es von jedem Monster lediglich 5 Karten gibt, erkennt man schnell, mit welcher Zahl es noch was zu holen gibt. Wer Opfer einer Monster-Attacke wurde, darf dafür die nächste Monster-Attacke starten.
Auch die 10 lässt sich übrigens angreifen. Sie gilt als genau eine Zahl kleiner als die 1.

Für jede Karte, die man bei einer Attacke erhält, verschiebt man den Zähler im Monstermaul um einen Schritt weiter.
Was machen eigentlich die Vögelchen? Mit ihnen kann man die Punktzahl verdoppeln. Glaubt man an einen satten Gewinn, legt man bei seiner Attacke ein Vögelchen auf die ausgespielte Karte. Nun erhält man doppelt so viele Punkte für jede gewonnene Karte, auch wenn es gar keine ist.
Neue Vögelchen bekommt man, wenn man die 5. Karte einer Zahl ergattert und so eine Zahl abschliessen kann. Abgeschlossene Zahlen überspringt man ganz einfach bei einer Monster-Attacke.

Mega Monster Meals

Mega Monster Meals endet, wenn jemand keine Karte mehr auf der Hand hält. Nun gibt es für jede übriggebliebene Handkarte noch einen Mampf-Punkt. Jedes nicht eingesetzte Vögelchen ist ebenfalls einen Punkt wert. Wer am meisten Punkte hat, gewinnt den Mampf-Wettbewerb.

Im Spiel zu zweit kommt eine Schattenperson zum Zug, die in jeder Runde zwei Karte aufdeckt. Das dient lediglich als Timer und als Kartendepot. Die Monster-Attacken finden so nur gegenseitig statt.


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Fazit zu Mega Monster Meals

Es ist Happy Meal – Zeit bei den Monstern. Sie sind immer hungrig und auf der Suche nach leckeren Dingen – auch anderen Monstern. Und so startet ein Abfragespiel mit der Suche nach den nächsten kleineren Werten. Die eigenen Karten in der Hand sind sowohl Wissensvorsprung als auch Ausgang für Monster-Attacken. Auf dem Tisch stapeln sich Runde für Runde immer mehr Zahlenkarten. Mit welchem Wert lohnt sich ein Angriff? Wo wartet man lieber noch ab? Ein Taktieren im engsten Zahlenraum beginnt. Da ist auch ein wenig Glück gefragt. Ein gut eingesetztes Vögelchen bringt zusätzliche Punkte. Ganz langsam lichten sich die Karten in den Händen der Mitspielenden und es sind auch grössere Zahlensprünge möglich bei der Abfrage.

Eine Partie Mega Monster Meals geht ziemlich kurz. Die Abfragen sind schnell erledigt, die Punkte mit den lustigen Monster-Zählkarten trägt man nebenbei ab. Das Spiel zu zweit ist für mich eine Notlösung. In grösseren Runden ist die Monstersuche deutlich spannender und abwechslungsreicher. Die Suche nach der nächsten Mahlzeit muss gut überlegt sein. Ein schönes, kleines Abfragespiel.


Fakten zu Mega Monster Meals

Autorin: Sophia Wagner
Illustrationen: Marek Bláha
Verlag: moses.

Spielerzahl: 2 – 5 Personen
Spieldauer: 15 Minuten
Altersangabe: ab 8 Jahren
Benötigt: Viel Mampf
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: ok
Beste Spielerzahl: ab 3 Personen
Richtet sich an: Familie

gutes Spiel

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