Gloomies – Spielkritik

Die kleinen Wesen aus der fernen Galaxie sehen sehr freundlich aus und sie lieben Blumen in allen Farben. Gloomies ist ein Sammelspiel, bei dem man in zwei unterschiedlichen Phasen auf Punktejagd geht, die Blumen immer im Zentrum.

Gloomies

Aus der Spieleschachtel erstellen wir eine grosse Blumenwiese, auf der wir zuerst einen Anbau betreiben, bevor wir in der zweiten Phase ernten. An den Rand der Wiese legt man 8 Stapel mit je 3 Bonusplättchen. Die vielen kleinen Holzblumen liegen in der Vorratsschale bereit. Dazu mischen wir einen Stapel mit Blumenkarten und nehmen einige davon auf die Hand, drei Karten bilden die offene Auslage. Auftragskarten mischen wir ebenfalls und legen drei Karten offen bereit. Alle nehmen sich eine Spielhilfe mit der lila Seite nach oben.

Und so wird gespielt:

Gloomies spielt man in zwei Phasen, die aufeinander aufbauen. In der ersten Phase bewältigen wir den Anbau der Blumenwiese. Dazu stehen 6 Reihen zur Verfügung, die man in Pfeilrichtung füllt. Abwechselnd sind alle am Zug. Erst spielt man bis zu drei seiner Handkarten aus, um farblich passende Blumen in einer Reihe der Wiese zu setzen. Zwischen den Reihen darf man nicht springen und das Überspringen eines Feldes ist nicht erlaubt. Bei Joker-Karten entscheidet man sich für eine Farbe. Die genutzten Blumenkarten legt man unten an seine Spielerhilfe, der richtigen Farbe zugeordnet.

Gloomies

In der Spalte der zuletzt gesetzten Blume darf man sich das oberste Bonusplättchen nehmen. Dadurch erhält man Auftragskarten, Sternenstaub oder Helferlein, die während der Partie eingesetzt werden können. Zuletzt zieht man neue Blumenkarten nach. Entweder zwei normale oder eine Joker-Blume.
Die Helferlein lassen sich in der ersten Phase einsetzen, um eine zusätzliche Blume zu setzen oder mehr Karten nachzuziehen.
Sobald der vordere Bereich der Wiese komplett bepflanzt ist, endet die erste Phase und es gibt Punkte für jede benutzte Blumenkarte und den gesammelten Sternenstaub.

Gloomies

In Phase 2 spielt man nur noch mit den Blumenkarten aus Phase 1. Man mischt seine eigenen Karten gut durch und nimmt 4 auf die Hand. Jetzt sammelt man die Blumen ein. Wer am Zug ist, spielt bis zu 3 Handkarten, um farblich passende Blumen in EINER Reihe zu sich zu holen. Die Blumen legt man auf vorher gesammelte Auftragskarten oder die auf die Rückseite gewendete Spielerhilfe. Und wieder erhält man einen Bonus aus der Spalte, in der man zuletzt eine Blume geerntet hat. Die Boni bestehen nun aus zusätzlichen Blumen oder Sternenstaub. Schliesslich zieht man zwei Karten vom eigenen Stapel nach.
Ein Helferlein kann man nutzen, um eine zusätzliche Blume zu ernten oder eine weitere Karte nachzuziehen.

Gloomies

Die zweite Phase endet, wenn der vordere Teil der Wiese abgeerntet ist oder niemand mehr passende Karten einsetzen kann. Es folgt die zweite Wertung. Jede Blume auf der Spielerhilfe bringt Punkte entsprechend ihrem Wert (türkis wenig, lila am meisten). Die Auftragskarten sind lukrativ, müssen aber komplett gefüllt sein, um Punkte zu bringen. Sternenstaub und übriggebliebene Helferlein bringen ebenfalls Punkte. Wer in der Summe die meisten Punkte sammelt, gewinnt.


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Fazit zu Gloomies

Bei Gloomies spielt man ein anspruchsvolles Familienspiel über zwei Phasen, die sich zwar ähneln, aber vor allem aufeinander aufbauen. In der ersten Phase spielt man seine Blumenkarten, achtet aber auch auf die Boni. Auftragskarten oder Helferlein erhält man nur hier. Sie sind in der zweiten Phase wichtig. Daher setzt man die Blumen strategisch aufs Feld, um keinen wichtigen Bonus zu verpassen. Auch beim Nachziehen der Karten sollte man vorausschauend agieren. Nach der ersten Wertung ist noch alles möglich, vor allem übernimmt man die Karten für die zweite Phase.

Dort holt man sich die gewünschten Blumen für die Aufträge. Die lassen sich jedoch ziemlich leicht erfüllen. Man darf also durchaus mutig sein in der ersten Phase beim Sammeln von Aufträgen. Wer die wertvollen Blumen erwischt und noch etwas Sternenstaub sammelt mit den Boni, kommt noch einmal gut zu Punkten. Gloomies ist ein schönes, abwechslungsreiches Sammelspiel in zwei unterschiedlichen Phasen. Alles ist sehr schön ineinander aufgebaut. Es lässt sich mit der ganzen Familie sehr gut spielen und fordert alle heraus.


Fakten zu Gloomies

Autor: Filippo Landini
Illustrationen: Justin Chan
Verlag: Ravensburger

Spielerzahl: 2 – 4 Personen
Spieldauer: 50 Minuten
Altersangabe: ab 10 Jahren
Benötigt: Blumen in allen Farben
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 – 4 Personen
Richtet sich an: Familie

gutes Spiel

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