Auf die Eier! – Spielkritik

Die kleinen Dosenspiele von Game Factory haben Zuwachs erhalten. Passend zu Ostern dreht sich alles um Eier. Doch wo sollen sie hin, in die Pfanne oder in den Topf. Beim Würfelspiel Auf die Eier! zockt man um die besten Kombinationen und weicht faulen Eiern aus.

Auf die Eier!

9 Würfel mit unterschiedlichen Motiven stehen zur Verfügung: ein ganzes Ei, ein aufgeschlagenes Ei, eine Pfanne, ein Topf, ein Huhn und ein faules Ei. Auf einem Zettel notiert man die Namen der Mitspielenden, sowie eine Zahlenreihenfolge von 1 bis 5 und wieder zurück.

Und so wird gespielt:

Alle führen der Reihe nach einen Spielzug durch, so lange, bis jemand 100 Punkte erreicht. Dann spielt man eine angefangene Runde noch zu Ende. In einem Spielzug darf man ganz klassisch bis zu drei Mal würfeln. Motive, die man sammeln will, legt man zur Seite. Einzig die faulen Eier bleiben liegen und sind unantastbar. Das Sammelverhalten hängt von dem Würfeln ab. Die Pfanne punktet nur mit einem aufgeschlagenen Ei, in einen Kochtopf passen beliebig viele ganze Eier. Und Hühner kommen nur mit der richtigen Anzahl in die Wertung. Zu Beginn ist das ein Huhn.

Ist man mit der Ausbeute zufrieden oder spätestens nach dem dritten Wurf, stoppt man seinen Spielzug. Noch darf man seine Punkte nicht zählen, denn die Person auf der rechten Seite muss noch ein Mal die faulen Eier werfen, die sich angesammelt haben. Die neu geworfenen Motive kommen zur bestehenden Sammlung. Liegt erneut ein faules Ei dabei, muss man es einer Sammlung mit Spiegelei oder Frühstücksei zuordnen, die dann keine Punkte bringt.

Auf die Eier!

A propos Punkte: Ein Spiegelei (1 Pfanne und 1 aufgeschlagenes Ei) bringt 5 Punkte, Frühstückseier (1 Topf und beliebig viele ganze Eier) sind 3 Punkte pro Würfel wert. Hühner muss man exakt in der richtigen Anzahl besitzen (am Anfang 1), um für jedes Huhn 5 Punkte zu erhalten. Die Punkte notiert man auf dem Wertungszettel.

Ist ein Hühnerziel erreicht, streicht man es durch. Im Laufe einer Partie sind also immer mehr Hühner gefordert, bevor sich die Zahl wieder verringert. In jedem Spielzug muss man sich auf eines oder mehrere Ziele fixieren, um richtig gut zu punkten. Die Ungewissheit der faulen Eier bleibt. Mit 100 Punkten überschreitet man die Ziellinie. Wer nach der kompletten letzten Runde am meisten Punkte hat, gewinnt.


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Fazit zu Auf die Eier!

Auf die Eier! ist eines der einfacheren Dosenspiele. Es muss gezockt werden, ganz einfach. Das Würfelglück sorgt für Punkte, oder auch für viel Ärger. Für den letzten Wurf der faulen Eier ist man wenigstens nicht selber verantwortlich. Doch man muss damit ergänzen, was dabei kommt. Das kann sehr bitter sein. Ein Huhn zu viel vereitelt allenfalls einen grossen Punktezuwachs. Ein faules Ei im Nachgang steckt sämtliche Frühstückseier im Topf an, der dann keine Punkte bringt. So weiss man nie genau, was auf einen kommt. Das kann sich aber auch ins Positive wenden. Ein erster, schlechter Wurf mit vielen faulen Eiern, bringt im Nachgang vielleicht lukrative Kombinationen. Manchmal passt es auch ganz einfach.

Das Würfelspiel ist nichts für grosse Planer, dafür für Zocker, die sich im reinen Würfelglück sehr wohl fühlen. Die Dosenspiele bewegen sich in ganz unterschiedliche Spielrichtungen. Auf die Eier! ist in diesem Fall ein kleines, knackiges Würfelspiel.


Fakten zu Auf die Eier!

Autor: Udo Peise
Illustrationen: Cyril Bouquet
Verlag: Game Factory

Spielerzahl: 2 – 5 Personen
Spieldauer: 15 Minuten
Altersangabe: ab 8 Jahren
Benötigt: Eier, Eier, Eier
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 – 5 Personen
Richtet sich an: Familie

gutes Spiel

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