Oh no, we crashed! – Spielkritik

Ein kleines Spiel, aber viel Hektik. Im Raumschiff drehen die Systeme durch. Daher bleibt uns nicht viel Zeit, gemeinsam die nötigen Komponenten zu finden, damit die Reparatur bei Oh no, we crashed! rechtzeitig stattfinden kann.

Oh no, we crashed!

Die Karten liegen zu Beginn fein säuberlich gestapelt in der kleinen Schachtel. Für das Tutorial benötigt man nur einige Karten und auch die späteren Level lassen sich schnell vorbereiten. Das Raumschiff platziert man in der Mitte des Tisches. Daneben legt man 8 System-Karten offen aus. Die Komponenten-Karten kommen verdeckt auf den Tisch.

Und so wird gespielt:

Je nach Anzahl mitspielender Personen erhält man eine vorgegebene Spielzeit, die im Bereich von einer bis zwei Minuten liegt. Während dieser Zeit suchen alle nach einzelnen Komponenten, die wir den System-Karten zuordnen. Die Aufgabe lässt sich nur mit einem gewissen Tempo erledigen. Es liegt also ein Hauch von Hektik und Chaos in unserem sonst schon ramponierten Raumschiff.

Oh no, we crashed!

Beim Reparieren der Systeme benötigt man 3 Komponenten. Da beginnt das Dilemma. In jeder Hand darf man nur eine Karte halten, macht also in der Summe 2 Komponenten. Will man ein System wiederherstellen, ist man auf die Hilfe einer anderen Person angewiesen. So darf man fehlende Komponenten am Tisch lautstark einfordern.

Legt man die drei gesuchten Komponenten auf eine System-Karte, dreht man den Stapel um. So erkennt man schnell, wo noch Karten gesucht sind. Das Ende ist schnell erzählt. Entweder gewinnt das Team, indem sämtliche Systeme repariert sind oder man verliert, weil der Timer abgelaufen ist oder ein Fehler gemacht wurde.

Oh no, we crashed!

Danach beginnt das Spiel erst richtig. Weitere 10 Planeten warten auf unseren Besuch. Doch die Bedingungen werden immer härter. Die Spielzeit verändert sich, es kommen neue Karten dazu, Aliens tauchen auf und Bedingungen verändern sich. Die grundlegende Aufgabe bleibt gleich: Unter Zeitdruck müssen die Systeme repariert werden, indem man die passenden Karten sammelt.


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Fazit zu Oh no, we crashed!

Wer keine Hektikspiele mag, muss hier nicht weiterlesen. Hektik und Chaos gehören zu diesem Kartenspiel in der kleinen Schachtel. In einer neuen Spielrunde ist der Ablauf immer gleich. Erst versucht man durch Lautstärke das grosse Dilemma zu lösen, doch das funktioniert nicht. Vielmehr muss man ruhig und klar kommunizieren, auch wenn die Sekunden ständig purzeln. Das Hin und Her mit den Karten sorgt auch kaum für eine Beruhigung der Situation. Doch es dauert nicht lange und die Spielgruppe groovt sich ein und findet sich im Raumschiff zurecht. Die einzelnen Aufgaben dauern nicht lange, benötigen aber gelegentlich einen zweiten oder dritten Anlauf.

Die leicht veränderten Bedingungen und vor allem die Regel, nur eine Karte in der Hand zu halten, sorgen für Spannung in einem 3-Komponenten-Spiel. Da steckt sehr viel kooperative Unterhaltung in dieser kleinen Schachtel. Und das mit einem ganz einfachen Zugang.


Fakten zu Oh no, we crashed!

Autoren: Gilli Levy, Kundra Magnus
Illustrationen: Anton Firsik
Verlag: Edition Spielwiese

Spielerzahl: 3 – 6 Personen
Spieldauer: 1 – 5 Minuten
Altersangabe: ab 8 Jahren
Benötigt: Die rettenden Komponenten
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: kein 2er-Spiel
Beste Spielerzahl: 3 – 4 Personen
Richtet sich an: Familie

gutes Spiel

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