Dominion – das Spiel geht weiter

Was wurde Dominion nicht mit Preisen und Ehrungen überhäuft. Obwohl das nicht immer ein Indikator für ein gutes Spiel sein muss, so ist bei Dominion zumindest die Anzahl der Preise auffällig. Zudem gefällt das Kartenspiel auch in Spielerkreisen, was weiteren Erweiterungen Tür und Tor öffnet.

So startete Dominion seinen Siegeszug mit dem vielgepriesenen Basisspiel.  Nach netter Vorarbeit war bei Die Intrige Schluss mit freundlich. Seaside brachte die Seefahrt ins Spiel. Ein wenig Zauberei kam mit Die Alchemisten auf. Und nun warten wir gespannt darauf, was uns die Blütezeit wohl bringen wird. Ob sich mit dem Wohlstand so leicht umgehen lässt?

Zur besseren Übersicht noch einmal die bisherigen Teile oder Erweiterungen, die für einen lange anhaltenden Spielspass sorgen:
» Dominion Basisspiel
» Dominion – Die Intrige
» Dominion Erweiterung 1 – Seaside
» Dominion Erweiterung 2 – Die Alchemisten
» Dominion Erweiterung 3 – Blütezeit

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6 nimmt! – Spielkritik

Schon 1994 stand das Kartenspiel 6 nimmt! auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres. Und bis heute hält es sich als einfaches Spiel für grosse Runden, das viel Spass verspricht.

104 Karten mit den entsprechenden Werten müssen in 5 Reihen abgelegt werden. Reihum darf jeder Spieler eine seiner Handkarten legen. Der Kartenwert muss aber stets höher sein als die letzte Karte einer Reihe. Wer die 6. Karte in eine Reihe legen muss, darf zur Belohnung die Reihe einkassieren.
Da alle Karten mit einer bestimmten Zahl von Hornochsen markiert sind, verliert am Schluss, wer am meisten Hornochsen aufnehmen musste.

Gerade mit zunehmender Spielerzahl wird 6 nimmt! immer unberechenbarer. Es muss taktiert werden auf welche Reihe man setzen will und es ist zu hoffen, dass sich nicht sämtliche Mitspieler für die gleiche Reihe entscheiden. So kann man den Mitspielern einige Hornochsen aufbrummen, wenn man die richtige Karte zieht.

Spannend wird auch immer die Schlussphase, in der man mangels Auswahl seine letzten Karten einfach ziehen muss. Manch einer in unseren Spielrunden büsste dann für seine guten Züge zuvor.

Fazit:
6 nimmt!
– ein Spiel, das ich immer wieder gerne am Ende eines Abends spiele. Ein Kartenspiel mit einem planbaren Ärgerfaktor, das aber erst ganz am Schluss entschieden ist. Ein Spiel, das auch in grösseren Runden Spass macht.

6 nimmt! | Autor: Wolfgang Kramer | Verlag: Amigo
Kartenspiel für 2 – 10 Personen | Spieldauer: ca. 45 Minuten | Benötigt: Taktisches Geschick und weise Voraussicht | Wiederspielreiz: gross

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Neue Spiele im Herbst

eggertspiele – ein Verlag, der sich ganz auf taktische und strategische Spiele ausgerichtet hat, bringt im Herbst weitere Brettspiele dieser Reihe auf den Markt. Mit Spielen wie Cuba, Hamburgum oder Imperial hat sich das Unternehmen bereits einen Namen bei den strategischen Spielen erarbeitet. Nun erscheinen im Herbst 2010 „Grand Cru“ und „Die Händler„.

Bei Grand Cru betreibt der Spieler ein Weingut, das er rentabel bewirtschaften muss. Vorausschauende Planung und geschicktes Timing sollen der Schlüssel zu Erfolg sein. In der Sonderedition erscheint das Spiel auch in der Holzbox. Ob wohl die passende Flasche Wein dazu inklusive ist? Die Thematik ist interessant und vielversprechend. Sicher ein Titel, den ich mir genauer anschauen werde.

Grand Cru

Die Händler spielt im Mittelalter. Es gilt den Handel anzukurbeln, günstiger Ein- und teurer Verkauf bringen Ansehen. Denn nur, wer den höchsten Stand in der Gesellschaft hat, gewinnt das Spiel.

Weitere Infos: www.eggertspiele.de

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Spiel des Jahres 2010

Mit viel Spannung wird jährlich der Titel „Spiel des Jahres“ vergeben. Bereits die Nominierten werden genau begutachtet und es wird abgewogen, wer sich zu Recht auf der Liste befindet und wer nicht. Ein „Spiel des Jahres“-Stempel auf der Spieleschachtel kann sich schliesslich verkaufsfördernd auswirken.

Aber sind wir ehrlich. Nicht alle Preisträger der letzten Jahre lassen sich einfach so aus dem Kopf aufzählen. Nur selten erweist sich ein Preisträger auch Jahre später noch als würdig. Denn es entscheidet die Fachjury – und nicht die Spielerinnen und Spieler zu Hause. Denn dort würde der Entscheid mit Sicherheit nicht immer gleich ausfallen.

Trotzdem hier die Preisträger des Jahres 2010. Vielleicht hält sich der eine oder andere Titel ja länger als nur im Gewinnerjahr in den Verkaufsregalen…

Spiel des Jahres 2010: Dixit | Autor: Jean-Louis Roubira | Verlag: Libellud
Kinderspiel des Jahres 2010: Diego Drachenzahn | Autor: Manfred Ludwig | Verlag: Haba
Spiel des Jahres 2010 plus: Die Tore der Welt | Autoren: Michael Rieneck, Stefan Stadler | Verlag:Kosmos

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DOG – Ein Spiel für Schweizer

Ist es nun ein Brett- oder ein Kartenspiel? Nun ja, DOG ist wohl am ehesten ein Kartenspiel für das Brett. Über etliche Umwege kam DOG wohl vor einigen Jahren in die Schweiz, wo es über weitere Umwege den Weg in einige Arbeitsstätten für behinderte Menschen fand. Die dort produzierten Spielbretter nahmen schnell den Weg in die Spielerherzen der Schweizerinnen und Schweizer. So war es geboren – das neue Nationalspiel der Eidgenossen. Und es macht sich nun daran, dem Jassen den Rang abzulaufen.

Mittlerweile hat die Firma Schmidt DOG im ganzen deutschsprachigen Raum veröffentlicht. Doch nirgends feiert es derartige Erfolge wie in der Schweiz. Spiel-Turniere schiessen wie Pilze aus dem Boden, der Bekanntheitsgrad steigt täglich.

Aber was macht wohl die Faszination des Dogspieles aus, das eine Mischung aus Eile mit Weile (Mensch ärgere dich nicht) und einem (Jass-)Kartenspiel ist?  Wohl auch das Gesellige, denn eine Partie lässt sich am besten zu viert oder sechst spielen. Und gewinnen lässt sich nur im Team. Es ist definitiv kein Spiel für Egoisten.

Wer sich selber ein Bild machen möchte:
Infos zum Spiel: www.dogspiel.info
Onlinespiel: www.brettspielwelt.de

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