Kugelblitz – Spielkritik

Kugelblitz ist ein schnelles Spiel, bei dem man auf der Suche nach seinen eigenen Kombination ist. Durch die Mischung von drei Schwierigkeitsgraden lässt es sich in gemischten Altersgruppen spielen und fordert so trotzdem alle Mitspielenden heraus.

Kugelblitz

So schön im Karton ist das Spiel nur nach dem Kauf, danach besitzt man ein Dosenspiel mit runden Karten, das man überall hin mitnehmen kann. Auf den runden Karten befinden sich auf der Vorderseite Aufgabenstellungen in drei Schwierigkeitsgraden. Die Rückseite zeigt eine Kugel in der Farbe Rot, Grün, Gelb oder Blau, dazu eine Zahl zwischen 0 und 9. Sämtliche Karten legt man mit der Aufgabenseite nach oben auf den Tisch, wild durcheinander. Alle nehmen sich eine persönliche Karte mit ihrer Aufgabe und legen sie vor sich aus.

Und so wird gespielt:

Kugelblitz ist ein hektisches Spiel, das alle gleichzeitig angehen. Wer zuerst seine Aufgabe gelöst hat, gewinnt die aktuelle Spielrunde. Ziel ist es jedoch, zwei aufeinanderfolgende Runden zu gewinnen. Zuerst muss man aber seinen Aufgabentyp wählen. Will man sich nur an den Farben orientieren, wählt man Aufgabenstellung 1. Dann sammelt man eine Farbkombination in einer bestimmten Reihenfolge.
Beherrscht man den Zahlenraum ein wenig, spielt man mit Aufgabenstellung 2. Man reiht eine vorgegebene Zahlenkombination aneinander.
Mit Aufgabenstellung 3 spielt man auf eine Summe. Es ist die schwierigste Herausforderung, denn man darf nur unterschiedliche Kugelwerte nehmen.

Kugelblitz

So kann man in einer Partie unterschiedliche Aufgaben verteilen. Während kleine Kinder mit den Farben spielen, müssen Erwachsene Summen bilden. Das schafft einen spielerischen Ausgleich, zumindest im Kopf aller Spielenden.

Die zu Beginn gezogene Aufgabenkarte stellt also die aktuellen Anforderungen beim gewählten Schwierigkeitsgrad. Auf ein Kommando geht es ans Sammeln der dazu benötigten Karten. Alle spielen gleichzeitig mit nur einer Hand. Man nimmt eine Karte, wendet sie und überprüft, ob man sie brauchen kann. Die gesuchten Kombinationen muss man der Reihe nach abhandeln. Benötigt man zuerst eine gelbe Kugel, muss man auch eine gelbe Kugel nehmen und darf keine rote für später aufbewahren.

Kugelblitz

Hat man die Aufgabe beendet, muss man noch einen Stern finden. Erst mit dem Stern ruft man ein lautes „Kugelblitz!“ in die Runde. Die Aufgabe wird kontrolliert. Wer eine Runde gewinnt, erhält die Kugelblitzkarte. Es ist eine Art Wanderpokal. Nur wer eine zweite Runde gewinnt UND gerade im Besitz der Kugelblitzkarte ist, gewinnt das Spiel.


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Fazit zu Kugelblitz

Es ist nur ein kleines Dosenspiel, aber es macht ganz vieles richtig: Einfache Regeln, ein schneller Spieleinstieg und übersichtliche Karten. Mir gefällt besonders die dreifache Aufgabenstellung auf jeder Karte. So geht man problemlos mit unterschiedlichen Voraussetzungen auf Kartenjagd, sogar mit unterschiedlichen Generationen am Spieltisch. Natürlich ist Kugelblitz ein Hektikspiel, doch mit nur einer Hand lässt sich das grosse Durcheinander ein wenig vermeiden. Während man mit Farben oder Zahlen ziemlich zügig unterwegs ist, bereitet das Spielen auf Summen mehr Kopfzerbrechen. Man darf Zahlen nur einmalig sammeln, was gegen Ende auch in eine Sackgasse führen kann, wenn man zu schnell vorgeht.

Auch schulisch lässt sich das kurze, knackige Spiel bestens verwenden. Bei allen drei Aufgabenstellungen spielt man sich durch die Kombinationen und muss konzentriert ans Werk gehen, um nichts zu verpassen. Das Suchen nach Summen lässt sich sogar losgelöst vom hektischen Spiel und gemeinsam angehen.


Fakten zu Kugelblitz

Autor: Markus Müller
Illustrationen: Keine Angaben
Verlag: noris

Spielerzahl: 2 – 4 Personen
Spieldauer: 10 Minuten
Altersangabe: ab 6 Jahren
Benötigt: Schnelle Kombinationen
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 – 4 Personen
Richtet sich an: Kinder, Familie

gutes Spiel

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