Metro – Spielkritik

Metro ist ein Spiel, das bereits seit einigen Jahren auf dem Markt ist. Im Jahr 2000 war es nominiert für das Spiel des Jahres. Metro zeichnet sich aus durch seine kurzen, klaren Spielregeln. Schnell hat man sich eingelesen und kann bereits starten mit dem Spiel. Aufgabe: Für die Weltausstellung 1900 soll die Pariser Metro gebaut werden.

Zuerst fällt der schön gestaltete Spielplan auf mit seinen vielen farbigen Metro-Wagen aus Holz. Sie markieren für jeden Spieler die Startpositionen am Rand. Metro ist ein Legespiel und nun gilt es, mit den vielen Schienenkärtchen ein möglichst lange Metrostrecke zu bauen, denn das gibt Punkte. Und die sind spielentscheidend.

Der Reihe nach darf jeder ein Kärtchen legen. Entweder eines aus seiner Hand oder ein „blindes“ vom Stapel. Dabei hat man bei jedem Zug die Auswahl, ob man seine eigene Linie vorantreiben will oder der Strecke seiner Gegner schaden möchte. Gegen Schluss werden die Varianten weniger. Und wer nicht aufpasst, büsst dann gerne den erarbeiteten Vorsprung des Anfangs wieder ein.

Fazit:
Metro ist ein sehr kurzweiliges Spiel, dauert nicht zu lange und ist auch für die ganze Familie geeignet. Das schnell erlernte und einfache Spielsystem bietet trotzdem eine planerische Spieltiefe und macht auch langfristig immer wieder Spass. Und wer wie ich, im Ausverkauf zufällig an das Spiel ranläuft, sollte zugreifen.

Metro | Autor: Dirk Henn | Verlag: Queen Games
Brettspiel für 2 – 6 Personen | Spieldauer: ca. 40 Minuten | Benötigt: Planerisches Denken und den Schienenblick | Wiederspielreiz: gross

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Fresko Erweiterungen 4, 5 und 6

Fresko ist eines der erfolgreichsten Brettspiele 2010.  Nachdem es bereits für das Spiel des Jahres nominiert war, hat es im Verlaufe des Jahres den Deutschen Spielepreis 2010 erhalten. Mit 3 mitgelieferten Modulen bietet das Spiel schon einige Varianten und lässt es je nach Art der Mitspieler anpassen.

Nun legt Queen Games nach. Schon bald erscheint Fresko – Erweiterungsmodule 4, 5 und 6. Die neuen Module tragen die Namen „Der Wunschbrunnen“, „Das Blattgold“ und „Die Glaser“.  Auch sie sind beliebig kombinierbar und sollen den Spielspass weiter steigern.

So kann weiter mit viel Farbe und Einsatz von Spiel zu Spiel am Fresko gearbeitet werden.

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DOG – Spielkritik

Das DOG-Spiel: Wer hat es erfunden? Nun ja, es wäre einfach, das Spiel auf die Schweizer abzuschieben. Aber findige Schweizer haben das DOG-Spiel ins Land gebracht und ausgebaut. So wurde es zu dem, was es nun ist – ein mit Karten zu spielendes Brettspiel.

In der Schweiz boomt das Spiel immer noch. An Turnieren wird immer wieder der Sieger gekürt. Was macht den Reiz von DOG aus? DOG gleicht Eile mit Weile/Mensch ärgere dich nicht, wird allerdings mit Bridge-Karten gespielt. Von denen erhält man einige auf die Hand, die dann gezogen werden können. Jede Karte hat einen unterschiedlichen Wert. Und natürlich gibt es jede Menge Spezialkarten: Karten zum Starten, Karten um rückwärts zu ziehen, Karten um Mitspieler zu schlagen, Karten um Figuren zu wechseln. Das ist dann auch das Ziel. Die vier eigenen Figuren sollen so schnell wie möglich ans Ziel, einmal ums Brett herum. Doch Halt: Man spielt zu zweit in einem Team. Ist der eine Spieler fertig, hilft er dem anderen mit seinen Figuren bis ans Ziel. Erst dann ist der Sieg eingefahren. Für das gute Klima in der Mannschaft wird nach jedem Ausgeben der Karten eine mit dem Mitspieler getauscht – natürlich geheim.

DOG kann zu viert oder zu sechst gespielt werden. In der Schweiz gibt es jede Menge Anbieter mit sehr schönen Spielbrettern. Für den Rest der Welt hat Schmidt Spiele eine Version mit dem Titel DOG – Den letzten beissen die Hunde herausgebracht.

DOG ist ein Spiel, das anfänglich sehr oft auf unserem Spieltisch landete. Oft sind Partien sehr spannend und bis zum Schluss umstritten. Häufig ist DOG aber vom Kartenglück abhängig. Mit guten Karten lässt sich (fast) alles bewerkstelligen. Mit schlechten ist man im schlimmsten Fall vom Spiel ausgeschlossen. Das kann auch ganz schön nerven.

Fazit:
DOG ist ein schnell erlerntes Spiel, das ohne grosse Ansprüche gespielt werden kann. Gerade als Team-Spiel hat DOG durchaus seinen Reiz. Zu einem grossen Teil ist DOG aber vom Kartenglück abhängig. Das verhindert auch eine strategische Tiefe. Wer darüber hinweg sehen kann, wird mit DOG sicher schöne Stunden verbringen.

DOG-Spiel / DOG – Den letzten beissen die Hunde | Autor: ??? | Verlag: Diverse / Schmidt Spiele
Brettspiel mit Karten für 4 – 6 Personen | Spieldauer: ca 45 Minuten | Benötigt: Kartenglück und den Teamgedanken | Wiederspielreiz: mittel

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Spielbrett in Köln

Bei einer Städtereise ist es immer wieder spannend in die Spielewelt abzutauchen. Meist gibt es in jeder Stadt Geheimtipps, verborgene Schätze sozusagen, die es zu entdecken gibt. Das gibt es in Köln in doppelter Hinsicht. Erstes wird beinahe die ganze Altstadt ständig irgendwo untergraben, weil sich historische Bauten finden, die es zu bewahren gilt. Und zweitens findet man am Rande des Stadtkerns, wo man es schon beinahe nicht mehr für möglich hält, das Spielbrett. Das kleine Geschäft für Brett- und Kartenspiele gibt es schon seit über 25 Jahren.

In verschiedenen kleinen Räumen sind diverse Spiele für jede Altersgruppe ausgestellt und – sehr wichtig – können von der Inhaberin und deren Helfer auch erklärt und beurteilt werden. Der Laden animiert zum Spielen. Im Antiquariat findet man vielleicht sogar das eine oder andere ältere und schon verschollen geglaubte Spiel. Im Spielbrett lässt es sich verweilen.

Unsere kleine Delegation aus der Schweiz wurde zwar ein wenig verwundert, aber sehr freundlich empfangen. Internet gibt es eben auch schon in der Schweiz, daher war auch das Spielbrett leicht zu finden. Unverhofft kommt oft.

Der nächste Besuch in Köln wird sicher wieder einen Abstecher ins Spielbrett beinhalten.

Infos: www.spielbrett-koeln.de

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Die Fürsten von Catan

1996 erschien mit Die Siedler von Catan – Das Kartenspiel ein Spiel für 2 Personen, das an Die Siedler von Catan anknüpfen sollte. Die schlankere Version des Brettspiels kam bei den Spielern sehr gut an. Nun ist eine neue Version des Kartenspiels mit dem Titel Die Fürsten von Catan erschienen.

In dieser Neubearbeitung von Klaus Teuber soll der Spielablauf vereinfacht worden sein. Und nicht nur das: In einem Einführungsspiel kann man Die Fürsten von Catan erst einmal kennen lernen. Ein reibungsloser Schnelleinsteg ist so möglich.

Danach kann man sich an drei verschiedene Themensets wagen, die zusätzliche Abwechslung bringen. Für Kenner bietet sich zum Schluss das Duell der Fürsten an, das strategisch weitere Möglichkeiten öffnet.

Mit diesen vielen Varianten ist Die Fürsten von Catan auch für Besitzer des alten Kartenspiels attraktiv.

Spielkritik: Die Siedler von Catan

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