Neues von Hans im Glück 2011

Der Verlag Hans im Glück hat bereits einige Dauerbrenner in seinem Spiele-Portfolio. Nun bringt der Verlag eine Neuheit und zwei spannende Erweiterungen auf den Markt. Hier eine kurze Beschreibung der Spiele, die wohl ab Mitte November im Handel erhältlich sein werden.

Hawaii | Autor: Gregory Daigle
Bis zu 5 Häuptlinge versuchen auf der Insel die schönsten Dorf zu bauen. Nur mit der richtigen taktischen Einstellung können die Ziele erreicht werden. Der variable Spielaufbau stellt die Spieler immer wieder vor neue Aufgaben.

> Spielkritik von Hawaii

Dominion – Hinterland | Autor: Donald X. Vaccarino
Was soll man dazu noch sagen? Hinterland ist bereits die 5. Erweiterung zu Dominion und kann nur zusammen mit einem der Dominion-Grundspiele gespielt werden. Neue Karten bringen neuen Spielspass und neue taktische Möglichkeiten. Die Dominion-Reihe geht weiter…

Stone Age – Mit Stil zum Ziel
Die Erweiterung zum Grundspiel Stone Age bringt neue Karten und Hütten und vor allem Schmuck. Zudem kann das Spiel nun auch zu fünft gespielt werden. Noch mehr Möglichkeiten bieten noch mehr Spieltiefe.

  

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Casa Grande – Spielkritik

Casa Grande ist ein Brettspiel, bei dem gebaut werden muss. Höhe und Fläche sind entscheidend für den Erfolg der Bauherren. Nur abgeschlossene Bauten bringen Geld. Doch dazu braucht es ein gutes Auge für die richtigen Bauplätze.

Jeder Spieler erhält zu Beginn seine Bausteine und Plattformen. Die Bausteine unterscheiden sich dabei nur in den Spielerfarben, die Plattformen erinnern ein wenig an Tetris. Aus kleinen Quadraten sind verschiedene Formen gebildet, die es als Fläche zu bauen gilt.
Die Baufläche ist daher auch zentral auf dem Spielbrett. Umrundet wird sie von der Laufbahn, auf denen die Spieler ihre Figuren ziehen. Abgeschlossen wird das Spielbrett mit einer Bonusskala von 1 bis 9. Alle Spieler starten bei der 5.

Ein Spielzug besteht aus 3 Schritten. Ein Spieler muss würfeln und seinen Spielstein auf der Laufbahn entsprechend ziehen. Danach muss er einen Baustein setzen, und zwar in der Bahn, in der er sich gerade befindet. Als Schritt Nummer drei kann er eine Plattform errichten und dafür Geld kassieren, wenn es denn geht.

Auf den Plattformen ist eingezeichnet, wo ein eigener Baustein als Träger drunter stehen muss. Sonst darf ich Plattformen auch über gegnerische Bausteine setzen. Interessant und lukrativ sind aber die oberen Etagen. Je höher man baut, desto mehr Geld verdient man. So darf man auch Bausteine auf Plattformen stellen oder auf eigene Bausteine, um Höhe zu gewinnen. Für jede gebaute Plattform erhält man Geld nach dem Schlüssel Höhe mal Fläche. Wenn man also 5 Quadrate auf der 2. Etage verbaut, kriegt man 10 Casa Grande Lire ausbezahlt.

Nun hat Casa Grande aber noch einige Besonderheiten. Mit der Bonusskala kann man das Würfelglück ein wenig minimieren. Man darf für jeden Bonuspunkt ein Feld weiter vorrücken, um sich eine bessere Position zu ermöglichen. Im Gegenzug erhält man Bonuspunkte, wenn ein Mitspieler auf auf die Plattform eines anderen baut. Der Besitzer der Plattform kriegt Bonuspunkte je nach Höhe der bebauten Plattform.

Und die Bonuspunkte können sehr hilfreich sein. Denn die Ecken der Laufbahn bieten keine Möglichkeiten für einen Bau. So muss man entscheiden, ob man mit Hilfe der Bonuspunkte noch weiter ziehen möchte, oder sich in der Ecke ausruht und stattdessen 3 Bonuspunkte einzieht ohne zu bauen.
Hat ein Spieler 9 Bonuspunkte erreicht, so bekommt er 9 Casa Grande Lire ausbezahlt und spielt mit 0 Punkten weiter. Das kann auch manchmal ins Auge gehen.

Sobald ein Spieler den letzten seiner 24 Bausteine gesetzt hat, beginnt die letzte Runde. Danach wird abgerechnet. Wer am meisten Geld verdient hat, gewinnt das Spiel.

Fazit:
Casa Grande ist ein Familienspiel für gute Baumeister. Es ist schnell erlernt und bietet doch einige taktische Möglichkeiten. So muss man sich bei jedem Zug entscheiden, ob man konstruktiv spielt oder mit der eigenen Bauweise einen Gegner blockieren will. Selbst mit den Bonuspunkten kann man die Mitspieler auf Null zurückbinden. Wer keine Punkte hat, kann auch die Bauplätze nicht grosszügig wählen und ist mehr auf das Würfelglück angewiesen. Baut man sofort für das schnelle Geld oder wartet man ab, um grössere Flächen zu bauen? Es muss immer wieder neu entschieden werden. Und manchmal helfen auch die Mitspieler unfreiwillig beim nächsten Bau mit. So ist Casa Grande sehr abwechslungsreich und der Bauturm am Spielende ziemlich gross. Wirklich ein kurzweiliges Spiel für Bauherren mit dem Durchblick. Je mehr Spieler bauen, desto spannender der Kampf um die Bauplätze.

Casa Grande | Autor: Günter Burkhardt | Verlag: Ravensburger
Bauspiel für 2-4 Personen | Spieldauer: ca. 45 Minuten | Benötigt: Das umsichtige Auge eines grossen Bauherrn | Wiederspielreiz: gross

Besten Dank an Carlit + Ravensburger AG Schweiz für ein Rezensionsexemplar von Casa Grande!

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Spiel des Monats – Scotland Yard Swiss Edition

Jeden Monat findet auf www.brettspielblog.ch ein Preisvergleich eines ausgewählten Spiels statt. Wo bekomme ich das Spiel am günstigsten? Aufgeführt werden ausschliesslich Schweizer Anbieter.

Im Oktober vergleiche ich Scotland Yard Swiss Edition. Es wurde von einem Projekt-Team entwickelt und erscheint bei Ravensburger. Die Ausgabe ist nur in der Schweiz erhältlich.

Über das Spiel:
Scotland Yard Swiss Edition ist eine überarbeitete Version des Klassikers und spielt auf der Schweizer Karte. Mr. X muss gejagt und gestellt werden. Neben den typischen Schweizer Verkehrsmitteln stehen den Detektiven noch zusätzlich Polizisten zur Seite. Kann Mr. X trotzdem entkommen?

Preisvergleich Scotland Yard Swiss Editition - 28.10.2011

AnbieterLadenpreisPreis inkl. Versandkosten
Books,ch59.- Fr.59.- Fr.
dasSpiel.ch39.50 Fr.46.90 Fr.
Ex Libris/exlibris.ch54.90 Fr.54.90 Fr.
Manor/manor.ch44.90 Fr.54.80 Fr.
Spielbude.ch53.90 Fr.58.- Fr.
Spielzeug24.ch55.- Fr.61.90 Fr.
Spielzone.ch------------51.10 Fr.
Wog.ch59.- Fr.59.- Fr.
Preisvergleich des Brettspiels Scotland Yard Swiss Edition. Grün markiert: Das günstigste Angebot mit und ohne Versandkosten.

Manor bietet Scotland Yard Swiss Edition aktuell im Geschäft flächendeckend am günstigsten an. Will man sich das Brettspiel aber nach Hause liefern lassen, so empfiehlt sich DasSpiel.ch. Dann lassen sich immer noch 15.- Fr. einsparen gegenüber dem teuersten Angebot von spielzeug24.ch. Ein Preisvergleich lohnt sich!

> Spiel des Monats September: Da ist der Wurm drin
> Spielkritik Scotland Yard Swiss Edition

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7 Wonders Leaders – Spielkritik

Nachdem das Grundspiel 7 Wonders schon einige Preise abgeräumt hat, lässt eine erste Erweiterung nicht lange auf sich warten. 7 Wonders Leaders heisst sie und bringt die Anführer ins Spiel. An der Spitze einer Zivilisation können sie viele Punkte einbringen. 7 Wonders Leaders kann nur zusammen mit dem Grundspiel gespielt werden.

Am Grundspiel von 7 Wonders verändert sich (fast) nichts. 7 Wonders Leaders liefert sogar noch einige neue Karten. So enthält das Spiel einen neuen Weltwunder-Spielplan mit dem Kolosseum von Rom. Er kann allerdings nur im Spiel mit den Anführern eingesetzt werden. Zudem gibt es 4 neue Gildekarten, 6er-Münzen und ein Kurtisanen-Plättchen. Einzige Änderung gegenüber des Grundspiels: Jeder Spieler erhält 6 Münzen als Startkapital.

36 Anführerkarten ergänzen das Grundspiel um zahlreiche Möglichkeiten. Mit ihnen findet vor dem 1. Zeitalter eine Anführerphase statt. Jeder Spieler erhält zufällig 4 Anführer in die Hand. Genau gleich wie im Grundspiel wählt man einen Anführer aus und gibt die restlichen seinem Nachbarn weiter. Das wiederholt man so lange, bis man vier Anführer ausgewählt hat.
Jedes Zeitalter beginnt nun mit einer Rekrutierungsphase: Jeder Spieler wählt sich einen seiner Anführer aus, den er einsetzen kann, wenn er über genügend finanzielle Mittel verfügt. Denn Anführer lassen sich nur gegen bare Münze anwerben. Natürlich können Anführer, wie die anderen Spielkarten, auch zum Bau des Weltwunders verwendet oder gegen Münzen eingetauscht werden. Das sollte man sich aber gut überlegen, denn die Anführer sind mit allerlei Sonderfunktionen ausgestattet. Mit ihnen erhält man beispielsweise Siegpunkte, kann Ressourcen günstiger kaufen oder gewinnt militärische Stärke. Vor dem dritten Zeitalter bleibt ein Anführer übrig, den man auf den Ablagestapel legt.


7 Wonders Leaders
endet nach dem dritten Zeitalter. Zu den bekannten Punktekriterien kommen nun noch die Siegpunkte der Anführer hinzu. Wer am meisten Siegpunkte hat, gewinnt.

Mit Semiramis ist im Spiel auch ein Blanko-Anführer enthalten. Kreative Spieler erschaffen sich natürlich einen eigenen Anführer.

Fazit:
Mit Erweiterungen ist das ja immer so eine Sache. 7 Wonders Leaders passt sich aber nahtlos an das Grundspiel an und bringt eine weitere Ebene ins Spiel. Damit eröffnen sich noch mehr taktische Möglichkeiten, ohne dass sich das Spiel gross in die Länge zieht. Für Kenner des Spiels sind die Zeichnungen auf den Karten selbsterklärend. Mit dem einfachen zusätzlichen Mechanismus kann man die neuen Karten sofort einbauen und sich seine Anführer aussuchen. Wem 7 Wonders gefällt, der sollte sich unbedingt auch 7 Wonders Leaders anschauen.

7 Wonders Leaders | Autor: Antoine Bauuza | Verlag: Repos/Asmodee
Kartenspiel für 2-7 Spieler | Spieldauer: 40 Minuten | Benötigt: Starke Anführer für das eigene Volk | Wiederspielreiz: sehr gross

Besten Dank an Carletto und Asmodee für ein Rezensionsexemplar von 7 Wonders Leaders!

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Neues von Zoch 2011

Nun hat auch der Zoch-Verlag gerade noch rechtzeitig zur internationalen Spielmesse in Essen seine Neuheiten präsentiert. Eine bunte Palette verschiedener Spiele für alle Zielgruppen erwartet uns in den nächsten Monaten (voraussichtlich November). Hier einige Auszüge:

Tante Trudels Trödel | Autor: Steffen Bogen
Bei Tante Trudel findet jeder etwas. An der Kasse ist aber das Gewicht entscheidend. Mit einer Waage wird das Eingekaufte mit dem Trödel des Tages verglichen. Wer wiegt wohl näher dran? Ein zochmässig schön gestaltetes Spiel mit einer Tante zum Knuddeln. Für 2-4 Spieler, Dauer ca. 20 Min.
» Zur Spielkritik von Tante Trudels Trödel

Aquileia | Autor: Cielo D’0ro
Für einmal ein Spiel, das nicht so richtig in die Zoch-Reihe passt. Mit Strategie und Glück soll im Römischen Reich der Wohlstand eintreten. Mit Kunst, Handel und Glücksspiel kann man sein Ziel erreichen. Mit einer Spieldauer von 90 Minuten und ab 12 Jahren steuert Aquileia eine zochunübliche neue Zielgruppe an.
» Zur Spielkritik von Aquileia

Kalimambo | Autor: Antonio Scrittore
Wenn sich Hobbyforscher durch die Wüste bewegen, so leben sie gefährlich. Elefantenhaufen und ein Nashorn machen ihnen das Leben schwer. Karten steuern die Zugreihenfolge. Und wenn die Gefahr nicht vorne lauert, so rentt sie eben von hinten auf die Forscher los. Für 3-7 Spieler, ca. 30 Minuten.
» Zur Spielkritik von Kalimambo

Wollmilchsau | Autorin: Liesbeth Bos
Bei diesem Reaktionsspiel ruft man die Namen der gewürfelten Tiere. Aber schnell ist nicht immer richtig. Daher lohnt es sich, immer genau den Überblick zu haben. Ein schnelles Kartenspiel für 2-6 Spieler.

   

  

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