Connections – Spielkritik

Connections ist ein Spiel aus einer neuen Reihe bei Ravensburger. Einfach spielen – kurze Regeln und schneller Spielspass für die ganze Familie sollen garantiert sein. Unter dem Namen Kreuz & quer ist Connections auch in Deutschland veröffentlicht worden. In der Schweiz spielt man die internationale Variante. Und so funktioniert dieses Legespiel:

Jeder Spieler erhält einen kleinen Spielplan und 28 Legekärtchen seiner Farbe. In der Mitte des Spielplans ist ein Verbindungsstück eingezeichnet mit dicken und dünnen Enden. Verschiedene Verbindungsstücke befinden sich auch auf den 28 Kärtchen der Spieler. Bei Connections müssen die Verbindungsstücke passend gelegt und möglichst viele Aussenstationen am Rande des Spielfeldes angeschlossen werden. Die Stationen sind mit Punkten von 1-3 beschriftet. Kann man eine Station bis zum Ende nicht anschliessen, erhält man Minuspunkte.

Die Legekärtchen werden nach System gelegt. Ein Spieler zieht aus seinen verdeckten Kärtchen das jeweils nächste. Jeder Spieler hat dieselben Kärtchen, sie sind mit kleinen Symbolen versehen. Ist das Kärtchen bestimmt, darf jeder Spieler frei wählen, wohin er es legt. Er muss es auf jeden Fall Seite an Seite anlegen und es muss eine Verbindung zur Mitte bestehen. Passt ein Kärtchen überhaupt nicht ins System, so legt man es mit der Rückseite irgendwo auf den Plan. Auch das bringt am Ende einen Minuspunkt ein. Einmal gelegte Kärtchen dürfen nicht mehr verändert werden.

Nach 24 gelegten Plättchen ist das Spiel zu Ende. Es werden also nicht alle Teile gelegt. Wer die wenigsten Minuspunkte hat, gewinnt. Connections kann auch über mehrere Runden gespielt werden.

Fazit:
Connections ist ein einfaches und schnell spielbares Legespiel. Die Spielidee dazu ist aber wirklich nicht neu. Doch sie ist grundsolide und funktioniert bestens. Wer bastelt unter identischen Voraussetzungen die beste Lösung? Der direkte Vergleich lässt keinen Spielraum offen, bringt aber doch immer unterschiedliche Lösungen auf den Tisch. Das kleine, aber feine Optimierungsspiel macht Spass und unterhält verschiedenste Spielertypen gleichermassen. Tüftler und Knobler sind bei Connections auf der Suche nach der besten Lösung immer neu herausgefordert. Mit der kurzen Spieldauer liegt jederzeit eine Partie Connections drin.

Connections | Autor: Reiner Knizia | Verlag: Ravensburger
Legespiel für 1-4 Personen | Spieldauer: ca. 15 Minuten | Benötigt: Gute Verbindungen und Kontakte | Wiederspielreiz: gross

Besten Dank an Carlit + Ravensburger AG Schweiz für ein Rezensionsexemplar von Connections!

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Kalimambo – Spielkritik

Wenn der Kali mit dem Mambo tanzt, bedeutet das für die Forscher dazwischen meist nichts Gutes. Bei Kalimambo dreht sich alles im Kreis. Die Karawane läuft in diesem Spiel Runde für Runde und dabei kommt es nur auf die richtige Position an.

Zu Beginn erhält jeder Forscher Zahlenkarten mit den Werten 0-11. Sämtliche Forscherfiguren werden in eine Reihe gestellt. Kali steht vorne, Mambo ganz hinten. Nun zieht jeder Forscher verdeckt eine seiner Zahlenkarten. Die gewählten Zahlen bestimmen dabei nur die Zugreihenfolge. Wer die höchste Zahl gezogen hat, darf seinen Forscher nun ganz nach vorne stellen, es folgt der Spieler mit der zweithöchsten Karte usw. Kali besitzt auch solche Zahlenkarten, sie werden allerdings gemischt und dann der Reihe nach gezogen. So könnte sich die Karawane ja ruhig durch unerforschtes Gebiet schlängeln, wenn da nicht…

… zum Beispiel Elefantenhaufen im Weg liegen. Jeder Forscher, der auf einen Haufen tritt, erhält 3 Minuspunkte. Tritt Kali in einen Haufen, bekommt der Spieler mit der niedrigsten Karte in der aktuellen Runde die Minuspunkte.

… das Nashorn von hinten aufschliesst. Denn Mambo rückt sofort nach, wenn vor ihm einen Lücke entsteht. Mambo rennt so weit, bis er einen Forscher rammt. Der bekommt dann die gerannten Mambo-Schritte als Minuspunkte auf sein Konto. Wird Kali gerammt, bekommt wieder der Spieler mit der niedrigsten Karte die Punkte auf sein Konto.

Ein Spiel dauert 12 Runden, also genau so lange, bis sämtliche Karten gezogen wurden. Daher muss auch jeder Spieler einmal seine 0 ziehen und bleibt im Spiel stehen. Stehen bleibt man eventuell auch, wenn mehrere Spieler die gleiche Zahlenkarte gezogen haben. Von diesen Forschern darf nur der nach vorne rücken, der am weitesten hinten liegt.
Bleibt man stehen, so vergrössert das automatisch die Lücke zu Mambo und wehe, wenn der losgelassen…

Am Ende siegt der Spieler mit den wenigsten Minuspunkten. Oder auch derjenige, der keine Elefantenkacke am Schuh oder blaue Flecken von Mambo hat. Dann ist der Sieg nämlich auch verdient!

Fazit:
Kalimambo ist ein einfaches Spiel, das vor allem in grösseren Runden Spass macht. Es ist aber auch ein unberechenbares Spiel, eine Planung ist kaum möglich. Die Mitspieler ziehen immer die falschen Karten. Und wenn das nicht der Fall ist, so stehen Kali oder die Elefantenhaufen am falschen Ort. Wie man es auch macht, man macht es oft falsch. Aber genau das bereitet den grössten Spass bei Kalimambo. Witz, Schadenfreude und es gibt immer jemanden, dem es noch dreckiger geht. So kriegt man mit Kalimambo ein lustiges Brettspiel mit einfachen Regeln und tollem Material, das man einfach spielt, um Spass zu haben.

Kalimambo | Autor: Antonio Scrittore | Verlag: Zoch
Brettspiel für 3-7 Personen | Spieldauer: ca. 30 Minuten | Benötigt: Das Glück liegt irgendwo in der Mitte | Wiederspielreiz: sehr gross

Besten Dank an Carletto und Zoch für ein Rezensionsexemplar von Kalimambo

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Spiel des Monats – Helvetia

Jeden Monat findet auf www.brettspielblog.ch ein Preisvergleich eines ausgewählten Spiels statt. Wo bekomme ich das Spiel am günstigsten? Aufgeführt werden ausschliesslich Schweizer Anbieter. Zum kleinen internationalen Vergleich ziehe ich jeweils Amazon.de bei.

Im Februar 2012 vergleiche ich die Preise von Helvetia (Kosmos/Autor: Matthias Cramer). Helvetia ist ein Aufbauspiel, das ein kluges strategisches Vorgehen erfordert. Die Möglichkeiten sind dabei vielseitig.

Über das Spiel:
Das eigene Dorf in der Schweiz soll aufblühen. Das gelingt auch durch geschicktes Einheiraten in andere Familien. Mit Handel und Produktion verschiedener Güter können ebenso Punkte erzielt werden, wie mit geschickter Nachwuchsplanung. Ein spannendes Spiel bis zum Schluss!

Preisvergleich Helvetia - 29. Februar 2012

AnbieterLadenpreisPreis inkl. Versandkosten
Bol.ch48.90 Fr.48.90 Fr.
Books.ch54.00 Fr.54.00 Fr.
Buch.ch48.90 Fr.52.40 Fr.
Robinbook.ch50.40 Fr.50.40 Fr.
Spielbude.ch48.00 Fr.52.50 Fr.
Storyworld.ch38.75 Fr.38.75 Fr.
Thalia.ch48.90 Fr.48.90 Fr.
Wog.ch49.00 Fr.49.00 Fr.
Amazon.de------------26.20 Fr.
Preisvergleich für das Brettspiel Helvetia von Kosmos. Grün markiert: Das günstigste Angebot mit und ohne Versandkosten.

Storyworld.ch bietet in der Schweiz wieder einmal mit Abstand den besten Preis an. Die Konkurrenz ist durchwegs rund 10.- Fr. teurer. Zieht man auch noch Amazon zum Vergleich bei (Umrechnungskurs 27.02.2012), so kann auch Storyworld nicht mehr mithalten. Das Brettspiel wird aus Deutschland gleich noch einmal mehr als 10.- Fr. günstiger geliefert. Mit 26.20 Fr. ein sehr guter Preis für ein tolles Spiel. Ein Vergleich lohnt sich also!

> Spiel des Monats Januar 2012: Hawaii

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Dr. Shark – Spielkritik

Bei Dr. Shark taucht man ins Agentenleben ein. Die Beweise für die Verbrechen des skrupellosen Dr. Shark liegen im Haifischbecken verborgen. Aber nicht mehr lange. Denn an einer Cocktailparty tauchen die Agenten immer wieder ab, um die Schätze zu heben. Wer die wertvollsten Beweise sichern kann, wird zum besten Agenten gekürt.

Ja, die Cocktailparty bei Dr. Shark hat es echt in sich. Die Agenten streiten sich um die besten Indizien. Diese befinden sich auf dem Grunde des Pools, in dem sich leider auch Haifische tummeln. In spielerischer Wirklichkeit sind die Indizien in Form von Puzzleteilen in einem Beutel versteckt. Dabei haben die Puzzleteile verschiedene Formen und Rückseiten, damit sie im Spiel ertastet werden können. Denn so ein Job als Geheimagent – das weiss man seit Johnny English – benötigt Fingerspitzengefühl.

So entscheidet jeder Agent Runde für Runde nach welchen Kriterien er die Indizien aus dem Pool fischen will. Etwa 30 Sekunden bleiben jedem Spieler, um im Beutel nach passenden Puzzlestücken zu tasten. Die Aufgaben verändern sich immer wieder. Einmal sollen möglichst viele unterschiedliche Formen gesucht werden, ein anderes Mal sollen sie gleiche Rückseiten haben und ein drittes Mal möglichst unterschiedliche. In einer Variante darf man sich eine Handvoll Puzzleteile ziehen, sie anschliessend sortieren und darf eines in jeder Farbe behalten – wohlgemerkt: in 30 Sekunden. So wird selbst die einfachste Variante „Suche dir ein passendes Teil aus dem Beutel!“ unter Zeitdruck zu einer schwierigen Aufgabe.
Alle gefundenen Puzzleteile darf man behalten, sofern sie die aktuellen Bedingungen erfüllen. Fischt man ein falsches Teil, endet die Indiziensuche in dieser Runde vorzeitig. Und natürlich sind auch Haie im Puzzlebeutel. Denen sollte man logischerweise ausweichen. Auch hier endet die Indiziensuche, wenn man einen Hai erwischt.

Nach der Tauchaktion im Pool hat jeder Agent die Möglichkeit seine Puzzleteile zu einem ganzen Beweis zusammenzusetzen. Gelingt das, erhält man einen Punktechip. Mit niedrigen Punktechips kann man bei einem anderen Agenten gleich noch ein Puzzleteil stehlen oder eintauschen. Traue nie einem Agenten. Eine Partie Dr. Shark dauert eine gewisse Anzahl Runden, die von der Spielerzahl abhängt.

Wer die meisten Beweispunkte ertastet hat, gewinnt Dr. Shark.

Mit 4 oder 6 Spielern kann Dr. Shark auch in Agenten-Teams gespielt werden. Das bringt zusätzlich Spass in die Runde, denn nicht jeder Agent hat bei jeder Aufgabe gleich viel Fingerspitzengefühl. Es ist auf jeden Fall eine sehr schöne Variante.

Fazit:
Bei Dr. Shark muss man sich vor allem auf sein Fingerspitzengefühl verlassen können. Es ist ganz klar ein Spiel, das einen guten Tastsinn benötigt. Die gestellten Aufgaben sind witzig, machen Spass und benötigen auch etwas Glück zur Lösung. Natürlich kann man mit der Wahl der Aufgabe ein wenig strategisch eingreifen. Die Strategie ist allerdings nicht so tief wie das Haifischbecken Dr. Sharks. Als Gesamtwerk passt bei Dr. Shark aber alles zusammen. Ein Gefühl von James Bond und Austin Powers verbreitet sich sofort in jeder Spielrunde. Die Illustrationen und das Spielmaterial sind top. Alleine der Haifisch zur Zeitmessung ist sein Geld wert.
Wer also mal ein erfrischend anderes Brettspiel kennenlernen will und sich auf seinen Tastsinn verlassen kann, sollte sich Dr. Shark unbedingt ansehen.

Dr. Shark | Autoren: Antoine Bauza / Bruno Cathala | Verlag: Hurrican Games
Tastspiel für 2-6 Agenten | Spieldauer: ca. 45 Minuten | Benötigt: Fingerspitzengefühl gerührt, nicht geschüttelt | Wiederspielreiz: gross

Besten Dank an Swissgames und Hurrican Games für ein Rezensionsexemplar von Dr. Shark!

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Neues von Ravensburger 2012

Gleich mehrere Neuheiten hat Ravensburger für den Frühling bereit. Die Palette ist dabei ziemlich breit. Ob ein Spiel für Erwachsene, für Kinder oder gleich die ganze Familie – bei Ravensburger wird man es dieses Frühjahr finden.
Zudem hat der Verlag eine neue Spielreihe veröffentlicht: Einfach spielen! Da benötigt es keine weitere Erklärung – der Name ist Programm. In der Schweiz erscheinen die Spiele unter dem internationalen Titel.
Hier also ein Auszug aus dem Ravensburger-Frühling:

Indigo | Autor Reiner Knizia
Indigo ist ein Legespiel. Irgendwie erinnert es an Metro, nur thematisch bewegt man sich in edleren Kreisen. Es geht nämlich um Edelsteine. Durch geschicktes Legen der Wegeplättchen versucht man die Edelsteine in seine Richtung zu bewegen. Für 2-4 Spieler.

> Zur Spielkritik von Indigo

Connection / Kreuz & Quer | Autor: Reiner Knizia
Ein weiteres Legespiel, wieder von Reiner Knizia, aber jeder Spieler besitzt ein eigenes Spielfeld. Dort sollen die Plättchen möglichst optimal gelegt werden, so dass alle Zahlen am Rand mit der Mitte verbunden sind. Für 1-4 Spieler.

> Zur Spielkritik von Connections

Lucky Numbers / 5 vor 12 | Autor: Michael Schacht
Zahlenplättchen müssen aufsteigend auf den eigenen Spielplan gelegt werden. Wer hat seinen Plan zuerst gefüllt? Ein Legespiel für 2-4 Spieler.

> Zur Spielkritik von Lucky Numbers

Strike / Der grosse Wurf | Autor: Dieter Nüssle
Action in der Würfelarena. Die Spieler würfeln mit Würfel die Würfel um. Wer als Letzter noch Würfel übrig hat, gewinnt. Muss noch erwähnt werden, dass es sich um ein Würfelspiel handelt? Für 2-5 Spieler.

> Zur Spielkritik von Strike/Der grosse Wurf

Tino Topini / Mausgetrixt | Autorin: Karin Hetling
In diesem Kinderspiel knabbern Mäuse farbige Wurzeln an. Ziegen versuchen über der Erde die Pflanzen zu retten. Ein buntes Spiel – sowohl über, als auch unter der Erde. Für 2-4 Spieler.

> Zur Spielkritik von Tino Topini/Mausgetrixt

    

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