Spiel des Monats – Strasbourg

Jeden Monat findet auf www.brettspielblog.ch ein Preisvergleich eines ausgewählten Spiels statt. Wo bekomme ich das Spiel am günstigsten? Aufgeführt werden ausschliesslich Schweizer Anbieter. Zum kleinen internationalen Vergleich ziehe ich jeweils Amazon.de bei.


Im Mai 2011 vergleiche ich Strasbourg (Stefan Feld / Verlag: Pegasus). Nominiert für das Kennerspiel des Jahres 2011 hat es gegen 7 Wonders wohl nur Aussenseiterchancen. Doch wer weiss…

Über das Spiel:
Es geht um Macht und Prestige in der Stadt Strasbourg. In den Zünften sollen die Familienmitglieder untergebracht werden. Zudem kann auch über Auftragskarten gepunktet werden. Ein tolles Spiel mit einem spannenden Bietsystem.

Preisvergleich Strasbourg - 30. Mai 2011

AnbieterLadenpreisPreis inkl. Versandkosten
Bol.ch52.50 Fr.52.50 Fr.
Books.ch54.00 Fr.54.00 Fr.
Spielbude.ch54.50 Fr.59.00 Fr.
Storyworld.ch39.65 Fr.39.65 Fr.
Thalia.ch52.50 Fr. 56.00 Fr.
Wog.ch49.00 Fr. 49.00 Fr.
Amazon.de-------------- 34.60 Fr.
Preisvergleich des Brettspiels Strasbourg. Grün markiert: Das günstigste Angebot mit und ohne Versandkosten.

Rund 20 Fr. beträgt die Preisspanne beim Brettspiel Strasbourg. Einmal mehr hat Storyworld.ch die Nase vorn und ist im Preistest in der Schweiz unerreichbar. Noch etwas günstiger kauft man bei Amazon.de ein (Umrechnungskurs vom 30. Mai 2011).
Aber der freie Markt spielt. Ein Preisvergleich lohnt sich!

> Spiel des Monats April 2011: 7 Wonders
> Spielkritik Strasbourg

» Mit dem Newsletter immer spielend mehr wissen!

Kinderspiel des Jahres 2011 – Die Nominierten

Auch für das Kinderspiel des Jahres 2011 wurden 3 Spiele nominiert. Dieser Preis wird allerdings erst am 25. Juli 2011 und damit ein wenig später verliehen wie das Spiel des Jahres oder das Kennerspiel des Jahres.
Gute Spiele gibt es aber mittlerweile auch für die Kleinen. Neben der Empfehlungsliste wird nun eines von diesen Spielen den begehrten Preis gewinnen:

Da ist der Wurm drin
Ein unterirdisches Wurmwettrennen sorgt für viel Spannung. Mittels Farbwürfel wird der Wurmkopf unter der Erde immer weiter geschoben. Darf man seinen Wurm sogar füttern, kommt er dem Ziel ein grosses Stück näher.

 

Die kleinen Zauberlehrlinge
Bei diesem Geschicklichkeitsspiel müssen die Zauberlehrlinge zuerst die Zutaten in die richtigen Zauberkessel füllen. Magnete können die Figuren aber zum Stolpern bringen. Diese Fallen muss man sich merken, um am Schluss das Feuer zu entfachen.

 

Monster-Falle
Die lustigen Monster sollen aus der Villa gejagt werden. In diesem Teamspiel ist auch Geschicklichkeit gefragt, um die Monster mit Schiebern aus dem Haus zu kriegen. Zudem läuft die Zeit, denn bald steht Oma vor der Tür.

» Mit dem Newsletter immer spielend mehr wissen!

Water Lily – Spielkritik

Frösche sind wohl eher ein abstraktes Thema für ein Spiel. Bei Water Lily sind sie zudem noch auf Brautschau und sollen rechtzeitig über den Teich hüpfen. Hinter den Fröschen von Water Lily versteckt sich ein einfaches, aber ansprechendes Spiel.

Damit man überhaupt spielen kann, baut man zuerst alle Teile der Schachtel zu einem Teich zusammen. In der zweiten Hälfte sind fünf versteckte Rutschen eingebaut. Dazu aber später mehr.
Bei Spielstart sind die farbigen Spielsteine der Frösche in sauberen Stapeln auf Flössen gestapelt. Jeder Spieler zieht nun geheim eine Farbe. Ab sofort ist er für diese Froschfarbe zuständig. Mit den Fröschen darf jetzt gehüpft werden, immer diagonal und höchstens so weit, wie der Froschstapel, auf dem sie sitzen, hoch ist. Der oberste Frosch auf einem Viererstapel springt also zwischen 1 und 4 Seerosenblätter weiter.

Springen darf man mit jedem Frosch, also auch mit denen meiner Gegenspieler. Bloss keine Farbe bekennen, damit niemand die eigenen Frösche kennt. Erreicht man das Ende des Teichs, so verschwindet der Frosch unter den Seerosen und landet auf einer Punkterutsche. Die ersten 4 Frösche auf jeder Rutsche erhalten Punkte, allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Wer als Vierter rutscht, kriegt also 4 Punkte. Alle späteren Frösche gehen leer aus.


Sobald der letzte Frosch einer Mannschaft verschwunden ist, endet das Spiel. Jetzt wird der Teich aufgedeckt und die Froschpunkte werden gezählt. Der Frosch mit den meisten Punkten erhält die schönste Braut – QUAK!

Fazit:
Der Einstieg zu Water Lily ist schnell erklärt. Das Spiel mit seinem Teichaufbau macht einen tollen Eindruck. Die Frösche sind nach kurzer Zeit vergessen. Man muss nämlich gut auf sich und seine Mitspieler achten. Wem gehört wohl welche Farbe? Zudem ist es von Vorteil, wenn man weiss, wie viele Frösche schon auf den jeweiligen Rutschen verschwunden sind. So macht Water Lily wirklich grossen Spass, bietet Spannung bis zum Schluss und das nicht nur in der Familie. Frösche hin oder her.

Water Lily | Autor: Dominique Ehrhard | Verlag: Game Works
Brettspiel für 2-4 Personen | Spieldauer: 20 Minuten | Benötigt: Den richtigen Sprung zur rechten Zeit | Wiederspielreiz: gross

Besten Dank an Swissgames und Game Works für ein Rezensionsexemplar von Water Lily!

» Mit dem Newsletter immer spielend mehr wissen!

Kennerspiel des Jahres 2011 – Die Nominierten

Erstmals wird 2011 auch das Kennerspiel des Jahres ausgezeichnet. Diesen Preis soll ein Spiel gewinnen, das sich an erfahrene Spieler richtet und eine gewisse Herausforderung darstellt. Auch dazu hat die Jury drei Spiele nominiert. Eines wird am 27. Juni 2011 gewinnen. Hier die Nominierten in alphabetischer Reihenfolge:

7 Wonders
Jeder Spieler arbeitet am eigenen Weltwunder und der Erweiterung der eigenen Stadt. 7 Wonders ist ein Kartenspiel, bei dem immer alle Spieler beteiligt sind.  Die Karten werden reihum weitergegeben. Es gibt viele Möglichkeiten, Kombinationen und Strategien für den Sieg nach Punkten.

> Spielkritik 7 Wonders

Lancaster
Mit Rittern soll der englische König unterstützt werden, um sein Reich auszubauen. Lancaster ist ein taktisches Spiel um den Ausbau des eigenen Schlosses, des Königreiches und um Gesetze. Dabei können auf vielfältige Weise Siegpunkte errungen werden.

 

Strasbourg
Die eigenen Familienmitglieder sollen in den Zünften der Stadt Strasbourg untergebracht werden. Mit Einflusskarten kann dabei um eine gute Position im Rat mitgeboten werden. Mit Handel und klugem Städtebau müssen Aufträge erfüllt werden, die am Ende viele Prestigepunkte bringen.

> Spielkritik Strasbourg

» Mit dem Newsletter immer spielend mehr wissen!

Spiel des Jahres 2011 – Die Nominierten

Nun sind sie also offiziell bekannt gegeben – die nominierten Spiele für das Spiel des Jahres 2011. Genau drei Spiele kämpfen noch um den Titel, der am 27. Juni 2011 vergeben wird. Das ist eine Reduktion gegenüber des Vorjahres. Dafür wurde der neue Titel Kennerspiel des Jahres eingeführt. Auf der Empfehlungsliste finden sich zudem noch weitere SEHR interessante Spiele.
Hier also die Nominierten für das Spiel des Jahres in alphabetischer Reihenfolge:

Asara
Asara ist das Land der 1000 Türme. Darum sollte man in diesem Spiel auch dich meisten und höchsten Türme errichten. Mit Farbkarten werden Bauteile erworben, Türme gebaut oder Geld bei der Bank abgeholt. Wer dabei die meisten Prestigepunkte sammelt, gewinnt.

 > Spielkritik Asara

Die verbotene Insel
Vor dem Untergang der verbotenen Insel machen sich unerschrockene Abenteurer auf den Weg 4 wertvolle Artefakte zu retten. Die verbotene Insel ist ein Gemeinschaftsspiel – alle Spieler gewinnen oder verlieren. Mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten braucht es untern den Spielern eine gute Absprache, um als Sieger mit dem Helikopter von der Insel zu fliegen.

> Spielkritik Die verbotene Insel

Qwirkle
Spätestens jetzt wird man sich den lustigen Namen dieses Spiels merken können. Qwirkle ist ein Legespiel mit Formen und Farben auf vielen wunderschönen Holzsteinen. Die Auslage auf dem Tisch wächst und wächst. Je mehr Steine gelegt werden können, desto mehr Punkte kriegt man.

> Spielkritik Qwirkle

» Mit dem Newsletter immer spielend mehr wissen!