Auch schon clever – Dschungelparty – Spielkritik

Vor etwa drei Jahren haben wir an einer tierischen Geburtstagsparty schon gewürfelt und Geschenke angekreuzt. Nun starten wir bei Auch schon clever – Dschungelparty in ein neues Kapitel. Das Erfolgsspiel von Wolfgang Warsch erhält eine zusätzliche, familienfreundliche Version.

Auch schon clever - Dschungelparty

Alle nehmen sich Stift und Zettel aus der Schachtel. Dort notiert man sich die Würfelergebnisse aus den folgenden Runden. 5 Würfel mit unterschiedlichen Symbolen (Kokosnüsse, Schmetterlinge, Blumen, Bananen und Elefanten) und Farben (grün, blau, rosa, lila) legt man auf dem Tisch bereit. Damit starten wir das Abenteuer im Dschungel.

Und so wird gespielt:

Wie man es sich vom bekannten Auch schon clever gewohnt ist, gibt es im Spiel eine aktive Person, die würfelt. Alle anderen dürfen aber in jedem Spielzug die Restwürfel verwenden, wenn das möglich ist. Das Spielprinzip ist ein klassisches Roll & Write: Würfeln und schreiben. Die aktive Person würfelt ein einziges Mal mit allen 5 Würfeln und sieht sich das Ergebnis an.

Auch schon clever - Dschungelparty

Aus dem Ergebnis wählt man alle Würfel einer Hintergrundfarbe aus, die man in diesem Zug nutzen will. Die Farben entsprechen den Bereichen auf dem Wertungszettel. So erkennt man sofort, wo man seine Kreuze setzen muss. Die nicht benötigten Würfel stehen allen anderen zur Verfügung.
In den einzelnen Bereichen gibt es vor allem ein Ziel: Die Regenbogensterne. Jeder dieser Sterne, den man am Ende erreicht hat, ist ein Punkt wert.

Schauen wir uns die Bereiche kurz an. Der grüne Bereich benötigt immer einen Schmetterling und eine Blume, damit man im Raster ein Kreuz setzen kann. Zwischen den einzelnen Symbolen holt man sich Sterne oder Boni. Im lila Bereich kreuzt man Bananen an. Mit einer vollen Bananenkiste erhält man Boni. Der blaue Bereich gehört den Elefanten. Elefantenwürfel muss man noch einmal würfeln und sich dann für eine Farbe entscheiden, bei der man von unten nach oben Kreuze setzt. Der rosa Bereich benötigt ebenfalls immer 2 Würfel, damit man Kokosnüsse mit demselben Muster bilden und ankreuzen kann.

Auch schon clever - Dschungelparty

Alles ist eine Frage des geschickten Sammelns. Manchmal erhält man einen Regenbogenstern für eine erreichte Etappe. Und überall kann man sich Boni sichern, mit denen man in einem anderen Bereich sofort ein zusätzliches Kreuz machen darf. Zudem gibt es beim Würfeln Joker, die man nach Wunsch (Farbe und Symbol) einsetzt.
Das Spielende tritt sofort ein, wenn jemand in einem der Farbbereiche die Bedingungen für den Extra-Stern erfüllt hat. Dazu benötigt man aber zahlreiche Kreuze in jedem Bereich.

Am Ende zählt man die Anzahl der Regenbogensterne, die man gesammelt hat an der Dschungelparty. Wer die meisten Stern besitzt, gewinnt.


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Fazit zu Auch schon clever – Dschungelparty

Wer Auch schon clever oder eines der Erwachsenen-Spiele der Clever-Reihe kennt, findet schnell in die Dschungelparty rein. Im Vergleich zum ersten Spiel der Kinder-Reihe ist die Dschungelparty ein wenig komplexer beim Sammeln in den einzelnen Bereichen, folgt aber noch denselben Sammeleigenschaften mit möglichen, kleinen Kettenreaktionen. Als reines Kinderspiel stufe ich das Würfelspiel aber nicht ein. Es ist eines der Spiele, das auch Erwachsene an den Tisch lockt. Die Symbolik ist kindgerecht, das Kombinieren der Kreuze fordert alle gleichermassen heraus.

Entscheidend ist die Wahl der Würfel. Und dort nicht nur das, was man selber gerne hätte, sondern auch das, was man den anderen überlassen muss. Es locken die Kettenreaktionen und die Boni in den einzelnen Farbbereichen. Vier unterschiedliche Sammlungen muss man anders angehen, um am Ende die Regenbogensterne zu erreichen. Das erzeugt Spannung, insbesondere auch, weil alle immer am Spiel teilnehmen und ihre Würfel erhalten. Nicht ganz gelungen finde ich die Kreis-Symbole für die Bonuskreuze. Sie gleichen zu sehr den Ankreuzfeldern im blauen Bereich. Das sorgt für unnötige Verwirrung.


Fakten zu Auch schon clever – Dschungelparty

Autor: Wolfgang Warsch
Illustrationen: Glen Viljoen
Verlag: Schmidt Spiele

Spielerzahl: 2 – 4 Personen
Spieldauer: 15 Minuten
Altersangabe: ab 6 Jahren
Benötigt: Regenbogensterne
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 – 4 Personen
Richtet sich an: Kinder, Familie

gutes Spiel

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