Alhambra – das Kartenspiel

Der Palast von Alhambra wurde 2003 mit dem Titel „Spiel des Jahres“ gekürt. Es ist ein Spiel, für den der Titel für einmal keine Bürde ist (siehe Spiel des Jahres 2010). Einige Erweiterungen sind seither schon erschienen. Nun erscheint Alhambra – das Kartenspiel.

Das Erscheinungsbild gleicht dem Brettspiel. Den Spielern werden die Gebäude und Geldkarten bekannt vorkommen. Die Regeln sind ähnlich, einiges sogar noch einfacher. Das Kartenspiel soll leicht zu erlernen sein und wird darum auch als Familienspiel angepriesen.

Alhambra – das Kartenspiel bietet Spielspass für 2 – 6 Spieler.  Autor ist Dirk Henn. Verlag: Queen Games.

Weitere Infos: www.queen-games.de

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Heckmeck am Bratwurmeck – Spielkritik

Ich gebe es zu, ich bin kein grosser Fan von Würfelspielen. Denn wenn nur das Glück alleine die Spielführung übernimmt, hört der Spielspass schnell auf. Trotzdem läuft es bei Heckmeck am Bratwurmeck irgendwie anders.

Mit 8 Würfeln (mit den Zahlen ein bis fünf und einem Wurm) kann man so lange würfeln, wie ich eine Zahlengruppe zur Seite legen kann. Die erwürfelte Punktezahl tausche ich um Würmer vom Grill in der Tischmitte. Wenn ich gut genug würfle, kann ich sogar die Würmer meiner Mitspieler klauen und dort für Unordnung sorgen. Bei einem Fehlwurf werde ich sofort bestraft und muss meinen letzten gefangenen Wurm wieder zurücklegen. Zudem wird der höchste Wurm in der Tischmitte umgedreht und ist aus dem Spiel.

So muss ich immer wieder entscheiden, ob ich einen Wurm aus der Tischmitte möchte oder einen meiner Mitspieler entwurme. Das Spiel endet, wenn der letzte Wurm aus der Tischmitte verschwunden ist.

Fazit:
Das Spiel ist schnell erlernt. Eine grosse taktische Tiefe darf man nicht erwarten. Und trotzdem ist Heckmeck am Bratwurmeck kurzweilig zu spielen. Die Jagd nach Würmern macht Spass und nicht selten wird ein sicher geglaubter Sieger noch abgefangen. Ein Spiel für Zwischendurch oder für das Ende eine Spieleabends. Denn es gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm und wer am meisten Würmer hat, gewinnt!

Heckmeck am Bratwurmeck | Autor: Reiner Knizia | Verlag: Zoch -Verlag
Würfelspiel für 2 – 7 Personen | Spieldauer: 30 Minuten | Benötigt: Ein wenig Würfelglück, aber auch eine eigene Taktik | Wiederspielreiz: gross

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Dominion – das Spiel geht weiter

Was wurde Dominion nicht mit Preisen und Ehrungen überhäuft. Obwohl das nicht immer ein Indikator für ein gutes Spiel sein muss, so ist bei Dominion zumindest die Anzahl der Preise auffällig. Zudem gefällt das Kartenspiel auch in Spielerkreisen, was weiteren Erweiterungen Tür und Tor öffnet.

So startete Dominion seinen Siegeszug mit dem vielgepriesenen Basisspiel.  Nach netter Vorarbeit war bei Die Intrige Schluss mit freundlich. Seaside brachte die Seefahrt ins Spiel. Ein wenig Zauberei kam mit Die Alchemisten auf. Und nun warten wir gespannt darauf, was uns die Blütezeit wohl bringen wird. Ob sich mit dem Wohlstand so leicht umgehen lässt?

Zur besseren Übersicht noch einmal die bisherigen Teile oder Erweiterungen, die für einen lange anhaltenden Spielspass sorgen:
» Dominion Basisspiel
» Dominion – Die Intrige
» Dominion Erweiterung 1 – Seaside
» Dominion Erweiterung 2 – Die Alchemisten
» Dominion Erweiterung 3 – Blütezeit

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6 nimmt! – Spielkritik

Schon 1994 stand das Kartenspiel 6 nimmt! auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres. Und bis heute hält es sich als einfaches Spiel für grosse Runden, das viel Spass verspricht.

104 Karten mit den entsprechenden Werten müssen in 5 Reihen abgelegt werden. Reihum darf jeder Spieler eine seiner Handkarten legen. Der Kartenwert muss aber stets höher sein als die letzte Karte einer Reihe. Wer die 6. Karte in eine Reihe legen muss, darf zur Belohnung die Reihe einkassieren.
Da alle Karten mit einer bestimmten Zahl von Hornochsen markiert sind, verliert am Schluss, wer am meisten Hornochsen aufnehmen musste.

Gerade mit zunehmender Spielerzahl wird 6 nimmt! immer unberechenbarer. Es muss taktiert werden auf welche Reihe man setzen will und es ist zu hoffen, dass sich nicht sämtliche Mitspieler für die gleiche Reihe entscheiden. So kann man den Mitspielern einige Hornochsen aufbrummen, wenn man die richtige Karte zieht.

Spannend wird auch immer die Schlussphase, in der man mangels Auswahl seine letzten Karten einfach ziehen muss. Manch einer in unseren Spielrunden büsste dann für seine guten Züge zuvor.

Fazit:
6 nimmt!
– ein Spiel, das ich immer wieder gerne am Ende eines Abends spiele. Ein Kartenspiel mit einem planbaren Ärgerfaktor, das aber erst ganz am Schluss entschieden ist. Ein Spiel, das auch in grösseren Runden Spass macht.

6 nimmt! | Autor: Wolfgang Kramer | Verlag: Amigo
Kartenspiel für 2 – 10 Personen | Spieldauer: ca. 45 Minuten | Benötigt: Taktisches Geschick und weise Voraussicht | Wiederspielreiz: gross

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Neue Spiele im Herbst

eggertspiele – ein Verlag, der sich ganz auf taktische und strategische Spiele ausgerichtet hat, bringt im Herbst weitere Brettspiele dieser Reihe auf den Markt. Mit Spielen wie Cuba, Hamburgum oder Imperial hat sich das Unternehmen bereits einen Namen bei den strategischen Spielen erarbeitet. Nun erscheinen im Herbst 2010 „Grand Cru“ und „Die Händler„.

Bei Grand Cru betreibt der Spieler ein Weingut, das er rentabel bewirtschaften muss. Vorausschauende Planung und geschicktes Timing sollen der Schlüssel zu Erfolg sein. In der Sonderedition erscheint das Spiel auch in der Holzbox. Ob wohl die passende Flasche Wein dazu inklusive ist? Die Thematik ist interessant und vielversprechend. Sicher ein Titel, den ich mir genauer anschauen werde.

Grand Cru

Die Händler spielt im Mittelalter. Es gilt den Handel anzukurbeln, günstiger Ein- und teurer Verkauf bringen Ansehen. Denn nur, wer den höchsten Stand in der Gesellschaft hat, gewinnt das Spiel.

Weitere Infos: www.eggertspiele.de

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