Barbecubes – Spielkritik

Eine kleine Metalldose wird schnell zum Grill umfunktioniert. Fehlt nur noch das Grillgut, das ganz schön zahlreich erscheint. Beim Geschicklichkeitsspiel Barbecubes schaffen wir Ordnung auf dem Grill. Bloss nichts fallen lassen!

Barbecubes

Alles ist kompakt in einer kleinen Metalldose untergebracht: Grillgut, Grillzangen, Grillrost und die Bestellungen für den nächsten Grillabend. Mit wenigen Handgriffen zaubert man aus der Metalldose einen kleinen Grill. Die Karten gut gemischt, das Grillgut bereitgelegt. Das Fest kann beginnen.

Und so wird gespielt:

Barbecubes ist ein Geschicklichkeitsspiel mit einfachsten Regeln. Mit dem ersten Spielzug kann eine Partie begonnen werden. Danach ist allen klar, um was es geht. Die Aufgabe: Das Grillgut muss auf den Rost. Dazu benutzt man eine kleine Pinzette und erhält in jedem Spielzug eine neue Aufgabe gestellt. Mit den Ziehen einer Karte beginnt die Grillerei.

Barbecubes

Die Karte zeigt an, was auf den Grillrost muss. Da gibt es Würste, Steaks, Burger, Keulen, Fische oder Speck. Weiter erfährt man auf der Karte, auf wie viele Stäbe das Grillgut kommt – einen oder zwei. Und zum Schluss gibt es eine Vorgabe, ob man seine starke oder schwache Hand für die Aufgabe benutzen muss.

Mit mehr oder weniger zittriger Hand führt man die gewünschte Aufgabe also aus. Zu Beginn macht das meist wenig Mühe, da noch viel Platz auf dem Grill zu finden ist. Mit der Zeit füllt sich der Rost aber, man riecht das Fleisch förmlich. Ist man erfolgreich, gibt man die Grillzange der nächsten Person weiter, die das Spiel mit einer neuen Aufgabe fortsetzt.

Barbecubes

Es ist erlaubt, mit dem Grillgut an der Zange fremdes Grillgut zu verschieben. Fällt ein Stück Fleisch aber zwischen den Stäben in den Grill, ist das ein Fehlversuch und man muss die aktuelle Aufgabenkarte zu sich nehmen. Sammelt man die zweite Aufgabenkarte, scheidet man aus dem Spiel aus. Purzelt das eigene Fleischstück ausserhalb des Grills auf den Tisch, darf man es noch einmal nehmen und einen neuen Versuch wagen. Wer bis zuletzt durchhält, übernimmt den Grill am nächsten Fest.


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Fazit zu Barbecubes

Einfacher geht es kaum beim Geschicklichkeitsspiel Barbecubes: Karte ziehen, Grillstück mit der Zange schnappen und auf den Rost legen. Eine Partie startet ganz gemütlich, solange noch Platz auf dem Grill ist. Schon bei engeren Verhältnissen zittert die Hand oder man muss die Lücken auf den einzelnen Stäben perfekt füllen. Das macht Spass, sorgt für Schadenfreude und bringt manchmal spektakuläre Fleischlagen auf dem Rost. Es ist und bleibt aber ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem man mit leicht veränderten Situationen arbeitet.

Die Metallbox macht ein kompaktes Spiel aus Barbecubes, das in jede noch so kleine Tasche passt. Auch auf dem Tisch benötigt es wenig Platz. Und wem das alles zu viel Fleisch ist: Es gibt auch eine spezielle Veggie-Version des Spiels. Die kann man allerdings nur direkt beim Verlag oder auf Messen erwerben.


Fakten zu Barbecubes

Autoren: Rob Sparks, Brett J. Gilbert
Illustrationen: Rory Muldoon
Verlag: The Game Builders

Spielerzahl: 2 – 6 Personen
Spieldauer: 3 – 15 Minuten
Altersangabe: ab 8 Jahren
Benötigt: Grillgut auf dem Rost
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 – 6 Personen
Richtet sich an: Familie

gutes Spiel

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