Match me if you can – Spielkritik

Was geschieht, wenn man Gegenständen, Tieren oder den Experten für alles die absurdesten Fragen stellt? Wir geben die Antworten und erhalten Punkte bei Match me if you can, wenn es zu Übereinstimmungen kommt. Ein lustiges Spiel für grosse Runden.

Match me if you can

In dieses Spiel startet man sofort mit der ersten Frage. Davor stapelt man die Fragekarten in drei Stapel mit den Level 1, 2 und 3. Dazu nehmen sich alle einen Zettel und einen Stift, um ihre Notizen zu machen. Die Punkteleiste kommt in die Mitte. Dort liegt der eigene Punktemarker. In derselben Farbe nimmt man noch einen Match-Chip zu sich.

Und so wird gespielt:

Welche Antworten geben Schwimmbäder, Bodenbeläge oder Edelsteine? Man kann es nur erahnen, und das tun wir in diesem Spiel in jeder Runde aufs Neue. Denn 50 Schwimmbäder wurden gefragt: Welches Schwimmabzeichen springt am meisten vom Beckenrand? Alle notieren sich geheim eine Antwort auf ihrem eigenen Zettel, ohne irgendwelche Hinweise zu geben. Bei Match me if you can geht es keinesfalls um korrekte Antworten. Ein Match ist das Ziel, und das erreicht man, wenn man dieselbe Antwort notiert wie eine andere Person am Spieltisch.

Match me if you can

Haben alle eine Antwort notiert, vergleicht man sie in der Spielrunde. Mit einer gleichen Antwort bleibt man im Rennen und steigt ein Level auf. In einer Runde kann es mehrere Matches geben. So können drei Personen dieselbe Antwort liefern und sind ebenso weiter, wie wenn es zwei Gruppen mit zwei unterschiedlichen Antworten gibt. Ob die Aussagen korrekt sind, spielt keine Rolle. Ein Match muss her. Für ein Match in Level 1 gibt es 1 Punkt, Level 2 und 3 bringen sogar 2 oder 3 Punkte bei einer Übereinstimmung. Es lohnt sich also, lange im Spiel zu bleiben.

Wer ohne Match dasteht, scheidet aus der aktuellen Raterunde aus. Trotzdem bleibt man aktiv im Spiel. Nun darf man wetten, ob es in der nächsten Runde zu einem Match kommt oder nicht. Mit dem Match-Chip gibt man seine Vorhersage ab. Tippt man richtig, erhält man auf diese Weise noch einen Punkt.
Sind alle aus der Antwortrunde ausgeschieden oder Level 3 ist erreicht, endet die aktuelle Spielrunde. Alle sind nun wieder dabei, wenn mit einer neuen Karte bei Level 1 gestartet wird.

Match me if you can

Auf der Punkteleiste erkennt man, wo die einzelnen Personen stehen. Erreicht jemand nach mehreren Antwortrunden 13 Punkte, endet die Partie. Bei einem Gleichstand am Ende entscheidet die Anzahl richtig getippter Wetten.


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Fazit zu Match me if you can

Allein die Fragestellungen sind sehr amüsant in diesem Spiel. In einer Partie hat jemand nur den unteren Teil der Karten vorgelesen. Das macht wenig Sinn, wenn man nicht weiss, welche Zielgruppe befragt wurde, hat aber für viele Lacher gesorgt. Und diesen besonderen Kniff muss man unbedingt verinnerlichen. Match me if you can ist ein Assoziationsspiel, bei dem es nicht auf korrekte Antworten ankommt. Vielmehr muss man erkennen, was andere denken. So feiert man schon bald jeden kleinen Erfolg mit Handschlag und Jubelgeschrei, wenn man bei den ungewöhnlichen Fragen gleich tickt.

Natürlich bleibt man gerne länger im Spiel, doch auch ein Ausscheiden wird belohnt, indem man Wetteinsätze durchspielt und so allenfalls noch punktet. Auf den doppelseitig bedruckten Karten gibt es zahlreiche kuriose Fragen. Spielt man Match me if you can in wechselnden Spielrunden, ist auch das Lösen einer bekannten Frage kein Problem. Jede Runde hat ihre eigenen Gesetze, Assoziationen und Antworten. Das ist ein sehr unterhaltsames Fragespiel, bei dem man unterschiedlichste Rollen einnehmen muss, um massentaugliche Antworten zu finden.


Fakten zu Match me if you can

Autoren: Julien Gupta, Johannes Berger
Illustrationen: Jake Breish
Verlag: Ravensburger

Spielerzahl: 3 – 8 Personen
Spieldauer: 15 – 30 Minuten
Altersangabe: ab 8 Jahren
Benötigt: Identische Antworten
Wiederspielreiz: sehr gross

Geeignet für 2 Spieler: kein 2er-Spiel
Beste Spielerzahl: ab 4 Personen
Richtet sich an: Familie

sehr gutes Spiel

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